28 Dezember 2015

[Buch-Rezension] Andrea Schacht - Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht
Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt










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FORMAT:  Hardcover mit Schutzumschlag
GENRE:
Historischer Roman
RELEASE:  Januar 2012
ISBN: 978-3-86396-016-2
VERLAG: egmont-ink
SEITEN:
381 = 27 Kapitel
PREIS: 17,99€[D], 18,50€[A]
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Inhaltsangabe:
Wie fühlt es sich an, frei zu sein?
Die 17-jährige Kyria lebt in New Europe, einer Welt der kompletten Überwachung. Als sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, ist ihr einziger Gedanke: Flucht! Gemeinsam mit dem Draufgänger Reb flieht sie Richtung Küste. Doch schon bald sind ihnen die Verfolger auf der Spur. Werden die beiden den Weg in die Freiheit jemals finden?
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Klapptext: Im Jahr 2125 hat sich Europa in eine Welt der kompletten Überwachung verwandelt. In diesem perfekt gesteuerten System - New Europe - wächst Kyria behütet auf. Bis sie an ihrem 17. Geburtstag erfährt, dass sie an einer tödlichen Krankheit leidet. Jetzt zählt nur noch ein Gedanke: Flucht! In der wenigen Zeit, die ihr noch bleibt, will sie endlich frei sein! An einem Ort, der dem Zugriff des Systems entzogen ist.
Mit ihr auf den Weg macht sich Reb, der von nichts und niemanden Angst hat. Doch schon bald sind den beiden die Verfolger auf der Spur. Und das ist nicht die einzige Gefahr: Alle, die sich der Macht von New Europe entziehen, drohen furchtbaren Seuchen zum Opfer zu fallen.
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● MEINE MEINUNG ●
Das Cover fand ich bei diesem Titel passend sowie ansprechend. Weil in der Geschichte die Rede von einem überwachten New Europe ist, konnte ich mir nicht vorstellen, dass es jenen Ort darstellen soll. Dafür hinterlässt das Cover und somit der abgebildete Ort einen entspannten Eindruck. Bei diesem Cover hatte ich mir gedacht, dass ich gerne in die Geschichte eintauchen - so ernst sie auch klingt - und mehr erfahren möchte, wenn genau wie auf dem Cover "das Ende der Welt" bzw. der Stand "am Ende der Welt" aussehen soll.
Anstatt am Ende der Welt befindet sich der Leser selbstverständlich erst am Anfang. An diesem findet sich der Leser in der Rolle von Kyria wider, da die Geschichte in der ersten Form und somit aus ihrer Perspektive beschrieben ist. Zugleich wird deutlich gemacht, in welcher Situation sich Kyria befindet und welche Position sie in der Gesellschaft annimmt. Doch so geht es ebenso um die Gesellschaft allgemein, da dessen Schicksal nicht ganz uninteressant ist. So wird dem Leser von daher bewusst gemacht, in welche Lage sich die Gesellschaft befindet. Die Geschichte um jenes Geschehen wirkte nicht uninteressant und nicht zu sehr auf die Propagonistin fixiert.
Auf die Gesellschaft bezogen, macht diese etwas durch, dass sie in wiederholter Angst leben lässt. So ernst bzw. traurig jenes Thema ist, fand ich es in der Geschichte gut umgesetzt. Nicht, dass ich schadenfroh wäre aber bei solch gravierenden Themen, rechne ich natürlich mit der dementsprechenden Reaktion und so schleicht sich die Frage ein, ob es nicht zu übertrieben, gar unrealistisch beschrieben sei - das war bei der Geschichte nicht der Fall, zumindest hatte ich es beim Lesen nicht so wahrgenommen. Stattdessen war das Geschehen gut nachvollziehbar.
Jenes angedeutete Thema ist nicht der einzige Hauptpunkt. Und als wäre dieser für die junge Kyria nicht genug, so lernt diese, eien für sie neue "Welt" kennen, in ständiger Begleitung von einem Rebell, namens Reb. Bei diesem hat Kyria keine leichten Karten, denn Reb scheint mit seiner Überlegenheit auf jener Seite des Ortes auch weitaus erfahrener zu sein.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe, früher gehörte es sogar zu einem meiner Lieblingsbücher. Die Mischung zwischen Spannung & Romantik fand ich ganz gut gelungen. Ich hatte nicht das Gefühl der Eintönigkeit und auch nicht davon, dass der Leser zu viele Informationen auf einmal serviert bekommt. Die Geschichte amüsierte mich auch etwas, wegen dem Fakt, dass e snicht nur Kyria ist, die auf die Probe gestellt wird. Von daher hatte der Leser - meiner Meinung nach - die Gelegenheit, sich nicht nur von der Propagonistin ein Bild zu machen.
Einige Situationen im Buch erschienen mir schon merkwürdig. Zwar kann der Leser selbst Vermutungen aufstellen aber mir schien es so, als wenn es ohnehin anders kommt, als der Leser denkt. Von daher hatte dies schon einen negativen Nebenefffekt aber das Lesen sowie das eigene Bild, dass man sich von der Geschichte & den Charakteren macht, sollte dabei nicht großartig beeinflusst werden. Dafür gibt es genug, dass aufgedeckt werden kann.
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● Charaktere ●

Kyria
"Du hast einen Vater? Ich dachte du seist irgendwo aus dem Schlamm gerkochen!"
Kyria schien mir anfangs ein verwöhntes Mädchen zu sein, welches von ihren Vorteilen profitiert und aus diesen kein Geheimnis macht. Mit ihren Aussagen "Kann nicht." oder "Will nicht.", hat sie mich manchmal schon auf die Palme gebracht. Ich bin mir sicher, dass ich mir nicht nur einmal gedacht hatte: "Mädel, versuch es doch wenigstens!"
Immerhin hatte sie mich in diesem Zusammenhang nicht enttäuscht und hatte nichts unversucht gelassen. Natürlich hat sie auch positive Seiten an sihc. So setzt sie sich z.B. für Andere ein, wenn auch mit ihren individuellen Mitteln. Unabhängig von ihren Mitteln stieß sie auf mein Gefallen. Bezüglich ihrer Rolle hatte ich erst damit gerechnet, dass ihre Wenigkeit immer an erstet Stelle stehen würde. Stattdessen legte sie dementsprechend gegenteilige Charakterzüge an den Tag.
Kyria scheint mir an sich eine temperamentvolle Dame zu sein, sodass jene Seiten von ihr nicht der ausschlaggebene Punkt sein sollte, um mit ihr nicht zu hart vors Gericht zu gehen. Manche Seiten von ihr schienen, meiner Meinung nach, manchmal zum falschen Zeitpunkt zum Vorschein zu kommen. Aber diese waren notwendig, um ihr als Charakter eine Chance geben zu können.
Am Ende war ich es sogar, die mit ihr doch etwas mitfieberte. Ohne dieses Gefühl, hätte mir vieles gefehlt.

Reb
"Habt ihr was dagegen, Prinzessinnen zu sein? Ist nämlich einfacher für mich."
Reb stellt das komplette Gegenteil von Kyria dar. Er redet nicht viel um den heißen Brei, sondern lässt die Taten für ihn sprechen. So weckte er jenen Eindruck in mir und stellte mich damit zufrieden, dass er einem nicht versprach, das Blaue vom Himmel zu holen.
Bei seinem Namen musste ich etwas schmunzeln, da Reb die Rolle des Rebellens annimmt. So fand ich es auf der anderen Seite etwas schade, dass man sich bei seinem Namen scheinbar nicht mehr Mühe gegeben hatte. Doch wie es bereits bekannt ist, sollte man sich mit seinen Endresultaten Zeit lassen.
Was mir bei Reb sehr gefallen hat, war die Eigenschaft, dass er die Fakten klar beim Namen nennt und dass er in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahren kann.
Er triezt gerne und erntet dabei. Obwohl er Situationen sowie Personen scheinbar gut einzuschätzen weiß, hat er eine hilfsbereite Ader, die dennoch nicht an einen Ritter erinnert. Abgesehen davon, dass ihm die Rolle als Rebell besser steht. Beim Lesen hatte ich sehr große Freude an ihm.
Er scheint ein lockeres Auftreten zu haben, dass er mit einem trockenen Spruch auf Lager unterstreicht. So ernst die Lage scheint, bewahrt er einen kühlen Kopf und versucht nicht einmal den Superman zu spielen, dass er mich mit seiner Rolle überzeugt und zufriedenstellte. Zusammengefasst ist Reb ein cleverer, rücksichtsloser, zäher, ehrgeiziger & zielsicherer junger Mann.
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● FAZIT ●
Der erste Teil von Kyria & Reb hat mich trotz allem überzeugt. Mir gefielen die gegensätzlichen Charaktere sehr. Ich hatte beim Lesen viel Spaß und bin gerne in die historische Geschichte eingetaucht, obwohl jene Genre nicht immer auf meinem Geschmack trifft.
Doch gerade weil die Autorin das Geschehen gut beschrieben und in Szene gesetzt hatte, konnte ich mich gut in das Geschehen und die Charaktere einfinden. Ich fand, dass die Geschichte keine eintönige Richtung annahm und dass der Leser gut informiert wurde. Aber einiges schien mir schon etwas in die Länge gezogen zu sein, sodass ich froh darüber war, wenn ich jeweiligen Etappen endlich hinter mir hatte.
Dennoch weckt der erste Teil die Neugierde auf einen weiteren, da die Spannung beim Lesen weiterhin vorhanden ist und bis zum Schluss sehr gut genutzt wird.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●○○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●●
Inhalt ●●●●○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●●○
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[Buch-Rezension] Kerstin Gier - Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier
Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten









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FORMAT:  Klappenbroschur
GENRE: Jugendbuch, Fantasy
RELEASE:  Januar 2009
ISBN: 978-3-401-50600-5
VERLAG:
arena-verlag
SEITEN:
343 = 16 Kapitel
PREIS: 12,99€[D], 13,40€[A]
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Inhaltsangabe:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familia zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gewndolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Situation erstrecht kompliziert!
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Klapptext: Was macht man, wenn man sich in der Vergangenheit wiederfindet, mit nichts als dem Wissen ausgestattet, dass das Pferd seines Urururururgroßvaters Fat Annie hieß? Richtig, man bewahrt Ruhe. Das zumindest versucht Gwendolyn, als sie erfährt, dass sie nicht nur das Zeitreise-Gen ihrer Familie geerbt hat, sondern auch noch dazu auserwählt ist, die Vergangenheit in Ordnung zu bringen. Und ausgerechnet der arrogante Gideon soll sie begleiten! Eher notgedrungen macht sich das ungleiche Paar auf in ein Abenteuer der besonderen Art. Bald erfährt Gwendolyn, dass Gegensätze sich scheinbar wirklich anziehen, egal zu welcher Zeit. Und dass in der Vergangenheit auch nichts mehr so ist, wie es früher mal war....
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● MEINE MEINUNG ●
Ich hatte lange mit mir gehadert, ob ich mit dieser Buch-Reihe beginnen soll. Nach Jahren hatte ich es mir schließlich gekauft. Der Einstieg in die Geschichte war anfangs simple und so konnte man einen Blick auf die 16-jährige Gwendolyn - Gwen - und ihr Leben werfen.
Doch dieses scheint kein einfaches zu sein, wenn man das Zeitreise-Gen in sich trägt. Besonders dann, wenn in der jeweiligen Zeit Situationen geschehen, die nicht nachvollziehbar und eben so verwirrend sind, wie für die Propagonistin selbst.
Dem Schreibstil war einfach zu folgen und dadurch, dass die Geschichte in der ersten-Form - somit aus der Perspektive Gwens - beschrieben war - konnte ich als Leser einfacher in das Geschehen eintauchen. Im Endeffekt fiel es noch einfacher, sich in die jeweiligen Zeiten und an den jeweiligen Orten zurecht zufinden, da letzteres schon fast genaustens beschrieben wurde. Dabei hätte ich mir schon gewünscht, dass es nicht zu lang ausfällt. Zwar wird es vereinfacht, dem Propagonisten besser folgen zu können aber auf Dauer fand ich es schon zäh.
Interessant war es dennoch, da für eine gewisse Abwechslung und Spannung gesorgt war, sodass ich das nächste Kapitel ungern auf den nächsten Tag schob. Einer Mission folgend wird Gwen von Gideon begleitet, der mit einem überlegenden Verhalten auftritt und sich nicht zu schade dafür ist, mit diesem kürzer zu treten.
Dennoch brachte es einen neuen Schwung in die Geschichtre rein und lenkte von der - zu hundert Prozent - genauen Beschreibung der Gebäude ab.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl gehabt, dass die Story bei mir, erst dank Gideon in Schwung kam. Doch nicht nur er sorgt für Abwechslung, sei es in der Gegenwart oder in der jeweiligen Zeit, nach solch einer Reise. Manchmal musste ich bezüglich Gwens Verhalten etwas schmunzeln, dass sich nicht in den bestimmten Zeiten ändert.
Die Geschichte macht deutlich, wie schwer sich Gwens neues Leben gestaltet, sodass der Leser die Möglichkeit hat, auch die anderen Perspektiven der Charaktere in Betracht zu ziehen.
Abgesehen davon hatte ich das Gefühl, dass der Leser und seine Aufmerksamkeit unter Beweis gestellt wurden.
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● Charaktere ●

Gwendolyn Sheperd
Die 16-jährige Gwendolyn lebt in einer reichen Familie aber hatte auf mich nicht den Eindruck, dass sie damit prahlte und mit dem Geld um sich warf. Stattdessen zeigt sie sich von einer tollpatschigen Seite, ist eher der ängstliche Typ und hat gerne ihre Ruhe. Sie unterscheidet sich nicht nur durch ihre Fähigkeiten von den anderen, sondern auch durch ihr Verhalten. Mit Geistern zu sprechen scheint schließlich nicht zu den typischen Aktivitäten zu gehören.
Etwas, was mich dennoch an Gwen gestört hatte, war der Fakt, dass sie zu sehr auf einem Thema festsaß. Während ich selbst einen Haken hinter jenes Thema gemacht hatte, holte Gwen weiter aus, sodass es mir schon schwierig erschien, geduldig mit ihr umzugehen.
Trotz allem hat sie auch eine amüsante Weise an sich, die für mein Geschmack zu kurz ausfiel. Aber dies reichte für mich nicht, um sie als Propagonistin zu akzeptieren - bzw. ein gutes Bild von ihr abzugewinnen. Gerade, wenn man den Hintergrund von ihr und ihren Fähigkeiten kennt, hatte ich mir mehr von ihr und ihrem Verhalten gewünscht.
Jenes hätte gerne mit etwas mehr Selbstbewusstsein und generell mit mehr Kraft in den Tag gebracht werden können. Auch wenn ihr Verhältnis zu einer Person innerhalb ihrer Familie nicht das beste zu sein scheint - sodass man ihre Lage verstehen könnte . hat nicht gereicht, dass ich mit Gwen geduldiger war und auch nicht dafür, dass ich jene Lage aus einer anderen Perspektive betrachten konnte.

Gideon de Villiers
Gideon hatte mir im Vergleich schon besser gefallen. Auch wenn man sich neben ihm wohl sehr klein vorkommt. Er zeigt jenes Verhalten, dass ich bei Gwen vermisst hatte. So tritt er selbstsicher und überzeugend auf. Manchmal schien er mir jedoch zu perfekt zu sein.
Von daher zeigt er sich auch von einer eingebildeten Seite, hat die Nase weit oben und hält sich nicht mit jeweiligen Kommentaren zurück, mit denen er sein Verhalten selbst zu verstärken scheint
Eigentlich wäre dies für mich ein Minuspunkt gewesen, den ich bezüglich seines Verhalten erteilt hätte, weil ich solch ein Verhalten wirklich nicht ausstehen kann. Sei es das Thema "Ich bin besser als du." oder "Mir geht es viel schlechter, als dir!"Auch wenn er zum Teil eine offene Person ist, so hat dies auch verletzende Auswirkungen auf andere. Von daher hätte ich mir schon gewünscht, dass er sich mit diesen etwas zurück hält oder sich wenigstens mehr und vorallem bessere Gedanken darüber sowie über die Konsequenzen machen würde.
Was nicht bedeutet, dass er nicht menschlich auftritt. Denn das tut er. Wenn auch unerwartet, kann er sich von einer starken, tröstenden und sanften Seite zeige. Natürlich finde ich die sogenannten Milchbubis fehl am Platz aber so hätte ich mir doch gewünscht, dass er jene Seiten öfters von sich zeigt, da dies kein Beinbruch gewesen wäre.
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● FAZIT ●
Dafür, dass ich anfangs mit der Geschichte doch etwas haderte und mich die Gebäudebeschreibung etwas nervte, fand ich die Geschichte dennoch spannend beschrieben. Manchmal hatte ich das Gefühl mich in "Zurück in die Zukunft" zu befinden, sodass die Frage aufkam, wo denn MCFlay bliebe. Mir persönlich schien die Story nicht zu eintönig zu sein. Die verschiedenen Charaktere und dessen Einfluss auf die Propagonistin runden es dafür ganz gut ab. Von daher würde ich von einem interessanten Einstieg in die Triologie der Zeitreisengeschichte sprechen.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●○○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●○
Inhalt ●●●○○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●●○
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16 Dezember 2015

[Sonstiges] Dinge, die ich niemals sagen würde...


Jenen Aufruf über Dinge, die die Person niemals sagen würde, hatte ich auf Instagram entdeckt und ich dachte mir, dass es passend für meinen Blog wäre. Vielleicht erkennt sich der eine oder andere in bestimmte Aussagen und vielleicht könnt ihr euch auf diese Weise ein Bild von mir machen... :)

  • Ja, ich habe zu viel Platz im Bücherschrank.
  • Ne, lass mal, ich schaue heute nicht im Bücherladen vorbei.
  • Du hast Recht, ein Buch im Monat zu lesen reicht völlig.
  • Quatsch! Ich finde es klasse, wenn während einer Konversation das Wort "LOL" , "ROFL" und "YOLO" fällt.
  • Bis in die Nacht telefonieren? Dafür bin ich zu alt.
  • Du hast Eselsohren als Lesezeichen in mein Buch gemacht? Klar, das ist doch kein Problem! Ich mache es nicht anders.
  • Klar, ich finde es klasse, dass du erst mit anderen über mich lästerst, ehe du mir deine Meinung ins Gesicht sagst.
  • Boah, dieses Wolfsgeheule geht mir so auf die Nerven!
  • Oh, ein Insekt! Ich liebe Insekten! Vorallem Motten und Schneider.
  • Schau mal! Primark! Da müssen wir unbedingt rein!
    [Bemerkung: Hier bei uns ist dieses Geschäft sehr überfüllt.]
  • Hey, macht doch nichts, wenn Sie einfach mitten im Weg stehen bleiben!

[Buch-Rezension] Laura Johnston - Zwischen uns nur der Himmel

Laura Johnston
Zwischen uns nur der Himmel







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ORIGINALTITEL: Rewind To You
FORMAT:  Taschenbuch
GENRE: Roman, Jugendbuch
RELEASE:  Oktober 2015
ISBN: 978-3-423-71647-5
VERLAG:
dtv
SEITEN:
401 = 46 Kapitel
PREIS: 9,95€ [D], 10,30€ [A]
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Inhaltsangabe:
Er liebt Sie.
Sie liebt ihn.
Doch alles spricht gegen ihre Liebe.
Als Sienna von Austin an ihrem ersten Urlaubsabend von zwei betrunkenen Typen gerettet wird, verliebt sie sich Knall auf Fall in ihn. Und Austin geht es nicht anders. Doch zwischen ihnen stehen nicht nur die unterschiedlichen Welten, aus denen sie kommen, sondern auch Austins Vergangenheit, die eine Beziehung unmöglich macht....

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● MEINE MEINUNG ●
Der Inhalt schreit eines ganz deutlich: DRAMA!
Ein klassisches Drama, so wie die ersten Sätze darauf hinweisen. Er liebt sie. Sie liebt ihn. Doch alles spricht gegen ihre Liebe. Ein typisches Klischee und auch wenn ich mich mit gemischten Gefühlen der Kasse näherte, war ich doch daran interessiert, wer dieser Austin ist und wie er sowie Sienna sich schlagen würden.
Gleich am Anfang werden die Fakten der Propagonistin aufgedeckt und bei einigen hatte ich mich ihr gegenüber auf Anhieb verbunden gefühlt. Auf der einen Seite geht es um ihr Leben, in dem u.a. ihre Mutter sowie ihr Burder Spencer eine Rolle spielen. Und bei diesen soll es nicht bleiben. Nach einem Vorfall lernt sie Austin kennen, der sie zugleich in seinen Bann zu ziehen scheint. Auf der anderen Seite geht es um das Leben um Austin, der ähnliches Sienna gegenüber wahrnimmt. Beim Lesen kommt die Gelegenheit auf, jeweils die andere Perspektive zu lesen, so wechselt diese zwischen Sienna und Austin, jeweils in der ersten Form beschrieben.
Aus Siennas Perspektive betrachtet sind jene Reaktionen gewiss: großes Schmunzeln und wiederholtes Seufzen. Aber in meinem Fall auch häufiges Kopfschütteln. So waren öftere Wiederholungen fehl am Platz, da der Leser es bereits besser weiß. So sorgt die Perspektive von Austin für einen neuen Schwung und manchmal war ich dieser schon dankbar.
Und so wie es durch die Zusammenfassung deutlich wird, wurden meine Gedanken durch den Inhalt wiederholt: Drama, Drama und nochmals Drama. Es wird nicht nur einmal deutlich gemacht, dass alles gegen Austin und Sienna zu sprechen scheint. Einige Reaktionen und Handlungen fand ich überspitzt und ließen mich abermals nur den Kopf schütteln. Gerade wenn man sich über die Lage von Sienna bewusst ist.
Im Endeffekt ist alles in dem Buch vorhanden, dass den Leser dazu einlädt, die Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und dabei rede ich nicht nur von Siennas und Austins Perspektive.

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● Charaktere ●

Sienna Nany Owens
Die 17-jährige Sienna hat ihre Zukunft bereits vor Augen: sie will in Richtung Tanz studieren und bekommt dabei die Unterstützung ihrer Mutter. Und doch bedeutet dies nicht, dass sie sich immer und in allem einig sind.Im Großen und Ganzen scheint sie ein völlig normales sowie nettes Mädchen zu sein, sodass ihre Perspektive manchmal langweilig erschien.
Obwohl sie etwas belastet, dass es ihr widerum nicht einfach macht, schlägt sie sich doch recht tapfer. So weit ich dafür Verständnis aufbringen konnte, hatte ich dennoch nicht nur einmal das Bedürfnis, sie an den Schultern zu fassen und an diesen zu rütteln. Es kann an ihre Naivität oder auch an ihre Handlungen liegen, die sie durch die rosarote Herzensbrille von sich zeigt. Jedenfalls hat sie Situationen von sich gezegt, die in meinen Augen alles andere als richtig waren.
Auch wenn ich sie auf der anderen Seite verstehen konnte und mit ihr mitgefiebert hatte, war jener Fakt für mich doch ein Störfaktor gewesen. Das fand ich recht schade, weil ich mich ihr beim Lesen nicht nur einmal verbunden gefühlt hatte.

Austin Dobbs
Austin Dobbs ist jene Figur, die mir in dem Band am besten gefallen hat und dessen Perspektive ich um einiges interessanter fand - sowie u.a. auch seine Hintergrundgeschichte.
Am Anfang hatte ich doch ein wenig mit seinen Gedanken kämpfen müssen, da diese sich sehr von seinen Taten unterscheiden. Das heißt, wenn es jene Gedanken waren, die er auf sich selbst bezog.
Trotzdem hat er mir durchaus besser gefallen, als die Prpagonistin Sienna. Austins Gesicht ist in der Umgebung kein neues, obwohl er nicht lange in dieser lebt, scheint er beinahe jede einzelne Person zu kennen. So weckt es den Gedanken, dass es sich bei Austim doch gar nicht um eine all zu schlechte Person handeln kann. So wie es bei Sienna der Fall ist, hat auch Austin seine Zukunft geplant und fest vor Augen. Und dennoch hatte auch er keine einfache Vergangenheit.
Wenn ich ehrlich bin, hatte ich ihn als "zu perfekt" eingeschätzt. Von daher hatten mich viele Informationen über ihn erst einmal schlucken lassen. Trotzdem stößt er auf mein Gefallen, wobei die Seufzer, die er beim Lesen wohl auslöst, nicht die einzigen Gründe sind.
Im Endeffekt finde ich, dass er eine sehr starke Persönlichkeit hat und den reiferen Part übernimmt.

Kyle Price
Weil von Kyle nicht nur einmal die Rede war, hatte ich mich gefragt, was er wohl für eine Person sein mag. So wie von ihm und seinen Eltern die Rede war, hatte ich verschiedene Eindrücke von ihm. Auf der einen Seite dachte ich mir, dass er ein Schnösel ist und daraus auch bestimmt kein Geheimnis machen wird. Auf der anderen Seite, wollte ich nicht all zu negativ voran gehen und dachte mir, dass er von seinen Eltern dementsprechend erzogen wurde und war mir darüber sicher, dass er sich garantiert wie ein Gentleman verhalten würde.
Doch ich hatte nicht nur einmal Schwierigkeiten damit, mit ihm warm zu werden und das positive bei seiner Rolle zu erfassen. Mit jeder seiner Handlungen fiel es mir schwer, das positive in ihm und seinen Handlungen zu erkennen. So war ich stattdessen froh darüber, wenn von ihm mal nicht die Rede war oder wenn sein Auftreten mit seiner Rolle, kürzer ausfiel als gedacht. Auch später sollte sich nichts an der Sympathie ändern, die ich nicht für diesen Charakter hegte.
Vielleicht bn ich auch zu kritisch und mir sind ein paar Fakten abhanden gekommen? Da ich mir jedoch darüber sicher bin, dass es nicht der Fall ist, finde ich es nicht einmal schade, dass es nicht nur der Schein ist, der ihn in ein schlechtes Licht rückt.

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● FAZIT ●
In meinen Augen war vieles in der Geschichte von Zwischen uns nur der Himmel vieles vertreten. Das Buch sorgte dafür, dass ich mich mit den Charakteren freute, ärgerte, schmunzelte, lachte und jene ließen mich auch wiederholend den Kopf schütteln. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und die Spannung kommt nicht zu knapp. Leser, die gerne mit dem Hauptcharakter mitfiebern und für Romantik mit Hindernissen zu haben sind, kann ich dieses Buch empfehlen.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●●○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●●○
Action ●●●○○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●○○
Inhalt ●●●●○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●○○
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13 Dezember 2015

Impressum

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Kathrin Potrek
[Adresse wird nur auf eine schriftliche Anfrage mit plausibler Begründung herausgegeben]


Kontakt:
 
E-Mail: yteikoku@googlemail.com
[Weitere Daten wie Adresse und Telefonnummer werden nur auf eine schriftliche Anfrage mit plausibler Begründung herausgegeben ]



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auf diesem Wege teile ich Ihnen mit, dass ich mich dazu bereit erkläre, ihre Bücher und / oder Manuskripte zu lesen und meine persönliche Meinung auf diesem Blog sowie auf Plattformen wie (lovelybook, wasliestdu) zu veröffentlichen. Meine Rezensionen verbreite ich mithilfe der genannten Plattformen aber auch Social Media Plattformen, wie Facebook und Instagram. Ich freue mich auf Ihre Anfragen, auf die ich sehr gerne antworte.

Mit freundlichen Grüßen,
Kathrin Potrek


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Eure Fragen

 

Eure Fragen

Dies dient vorerst als sogenannter "Lückenfüller", sobald ich die Zeit und vorallem die Antworten auf eure Fragen habe, werde ich diese hier (natürlich annonym) auflisten und sie selbstverständlich nicht unbeantwortet lassen :)


Who is The Violet Book Lady?





An dieser Stelle begrüße ich euch herzlich auf meinem Blog und bedanke mich für eure Aufmerksamkeit, die sich scheinbar auf die Schreiberin bzw. auf die Person lenkt, die sich hinter dem Pseudonym Violetbooklady befindet. Doch wenn ihr nun eine ausführliche Vorstellung meinerseits erwartet, dann muss ich euch leider enttäuschen, da ich es nicht wirklich mag im Mittelpunkt zu stehen und deswegen versuche ich mich kurz zu fassen.

Unter vielen bin ich inzwischen nur noch unter meinem Spitznamen Kat bekannt - und nein, es hat nichts mit einer Katze zu tun, wie viele denken und meinen Spitznamen deswegen englisch aussprechen. Soweit ich mich zurück erinnern konnte, hatte ich schon im jungen Alter sehr gerne ein Buch in den Händen gehabt, in dessen Welt ich nur zu gerne eingetaucht bin. Die Idee, einen Blog zu erstellen, habe ich schon sehr lange und doch ist er erst vor kurzem entstanden, nachdem ich Unterstützung von Freunden und liebe Worte von dieser sowie von der Familie zu hören bekam, sodass ich mich einfach in die Welt der Blogger stürtzte. Ohne jegliche Vorerfahrung habe ich also versucht mich selbst über die Erstellung eines Blogs schlau zu machen - aber ich möchte euch an dieser Stelle nicht weiter mit der Geschichte langweilien, die um das eigentliche herumführt.

Unter der Kategorie Sonstiges könnt ihr bereits schon einiges über mich nachlesen, da ich ein paar Fakten zusammengefasst habe, die mich am besten beschreiben. Solltet ihr noch einmal nachlesen wollen oder jenen Beitrag noch nicht gefunden haben, so könnt ihr diesen hier nachlesen: 10 facts about Violetbooklady.
Und so kommen wir auch schon auf mein Pseudonym zu sprechen. Ich hatte etwas persönliches nehmen wollen, etwas das mich beschreibt und keine Chatnamen wie Hasipups01 - ich glaube, ich versteht schon worauf ich hinaus möchte.

Was die Bücher betrifft, so interessiere ich mich nach wie vor für die Jugendliteratur - wie es womöglich durch die bisherigen Rezensionen nicht schwer zu erkennen ist. Meine Lieblingsbuchserie ist zum einen die Lux-Reihe und somit Obsidian, Onyx usw. zum anderen hat es mir jedoch auch die Mythos Academy sehr angetan - auch wenn es zugegeben länger her ist, dass ich diese gelesen habe. Unter anderem lese ich auch die Werke von Veit Etzold sehr gerne, da er - meiner Meinung nach - einen fesselnden Schreibstil hat. Wenn ich lese schaue ich gerne nebenbei manche Serien, wie Dr. House, Sherlock, Big Bang Theory (aber ja, ich schaue auch noch den einen oder anderen Anime sehr gerne) oder lasse leise die Musik im Hintergrund laufen - wobei diese mich inzwischen sogar mehr beim Lesen stört, als die Serien an sich. Aber sobald die Musik läuft, höre ich The Dark Tenor, Lindsey Stirling sehr gerne oder auch die Band And So I Watch You From Afar (ASIWYFA). An dieser Stelle gebe ich ungerne zu, dass ich immer noch nicht auf einem ihrer Konzerte war! Am liebsten mag ich Soundtracks von verschiedenen Filmen, Anime (Ame & Yuki, Escaflowne, Wolf's Rain) oder auch von Games.

Wenn wir schon an dieser Stelle sind: ja, ich zocke auch sehr gerne. Am liebsten an der Playstation und vermutlich die üblichen Spiele, wie Telltale Games, Borderlands, Assassin's Creed am liebsten Life Is Strange. Auch wenn ich es schade finde, dass ich von diesem Spiel nur um die 5 Episoden gibt. Mir gefiel der Aufbau sowie die Entwicklung des Spieles sehr gerne.




Soweit ich weiß, war ich schon immer gerne unter Menschen, bis heute genieße ich es sehr in Gesellschaft zu sein, erstrecht in jener von meinen besten Freunden. Nach all den Jahren bin ich froh, dass die Freundschaft weiterhin besteht, der einen hin und wieder besser zu kennen scheint, als man vielleicht selbst zugeben möchte. Zur Zeit arbeite ich als Betreuungsassistentin in einer Einrichtung für Senioren, unterstütze diese und versuche ihnen den Alltag für diese angenehm zu gestalten. Wie ihr seht: das Interesse für Menschen hat sich bis heute noch gehalten und ich habe immer noch sehr viel Spaß an diesem Beruf. Man bekommt so vieles von den Menschen zurück und wenn es nur eine kleine Umarmung, ein nettes Lächeln oder ein herzliches Kompliment ist. Dies zeigt mir, dass ich den richtigen Weg gewählt habe, den ich derzeit gerne weiterhin bestreiten möchte.

So, das war es von meiner Seite. Wenn ihr Fragen habt, so scheut euch nicht, mir diese zu stellen. Ich werde diese gerne, soweit ich kann beantworten :)



11 Dezember 2015

[Buch-Rezension] Timothy Carter - Böser Engel

Timothy Carter
Böser Engel







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FORMAT: Taschenbuch (auch als E-Book-Version erhätlich)
GENRE: Fantasy
RELEASE: Juni 2010 (August 2010 als E-Book)
ISBN: 978-3-426-50698-1
ISBN E-BOOK: 978-3-426-40282-5
VERLAG:
knaur
SEITEN:
272 = 29 Kapitel
PREIS: 8,95€ [D], 9,20€ [A]
PREIS E-BOOK: 6,99€

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Inhaltsangabe:
Ein Donnerschlag ertönte und der Gestank nach Fliesenreiniger breitete sich aus. Wesen wie Fon Pyre riechen nicht nach Schwefel, sondern auch nach Reinigungsmittel. Warum, ist mir ein Rätsel. » Du schon wieder «, sagte der Dämon missmutig.Es ist nicht leicht, ein Außenseiter zu sein - aber Stuart bleibt als einzigem schwulen Teenager, in einer streng religiösen Kleinstadt wenig anderes übrig. Immerhin ahnt das bibelfeste Volk nicht, dass Stuart einem ungewöhnlichen Hobby nachgeht: Er beschwört einen kleinen, übellaunigen Dämon, um ihn über Gott und die Welt auszufragen. Das geht so lange gut, bis eines Tages ein Engel in der Stadt auftaucht.

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Klapptext:  Ein kleines Memo
von: allen Engeln
an: die Menschheit
bezüglich: korrekter Umgang mit der Sünde

1. Folgende Sünden sind seit alters her unter allen Umständen zu unterlassen. Eifersucht, Eitelkeit, Faulheit, Feigheit, Geiz, Habgier, Hochmut, Maßlosigkeit, Neid, Rachsucht, Unmäßigkeit, Völlerei, Wollust.
2. Folgende Missetaten können neuerdings ebenfalls nicht mehr toleriert werden: ausgelassene Feierlaune, Bodybuilding, eigene Meinung, freche Streiche, gleichgeschlechtliche Liebe, lautes Lachen, Mittagsschlaf, schwarzer Humor, Selbstbefriedigung, wildes Tanzvergnügen.
3. Bis auf weiteres sind vorbehaltlos gestattet: Einatmen, Ausatmen.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir Ihnen, auf jegliches Verhalten zu verzichten, das als Sünde angesehen werden könnte. Wir bedanken uns für ihre Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen auch weiterhin ein schönes Leben!
Ihr Engel könnt mich mal!- Stuart

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● MEINE MEINUNG ●
Inzwischen weiß man, dass Homosexualität an sich nichts schlimmes ist und dass die Tatsache mit einem entspannteren Blick betrachtet wird. Doch wie sieht es für den 15-jährigen Stuart aus? Jene Einstellung wäre auch für Stuart Bradley vom Vorteil gewesen. Der junge Propagonist lebt in einem Dorf names IceLake. Die Bewohner so wie Stuarts Eltern sind allesamt Christen und er lebt unter ihnen. Dabei weist Stuart drei Unterschiede auf: 1. Stuart kann absolut nichts mit dem religiösen Kram anfangen. 2. Stuart hat ein Hobby, das alles andere als religiös ist. 3. Stuart ist schwul.
Jene Tatsache fand ich schon amüsant. Ich war neugierig darauf, wie seine Familie mit seine Lebenseinstellung umging und was ihn als Person ausmachen würde, wenn er der einzige im Dorf ist, der nichts von Gott und die Welt hören möchte. Schnell wird deutlich, dass er es mit seiner Einstellung nicht leicht hat und dass sein Interesse an das gleiche Geschlecht nicht die einzigen Tatsachen sind, die ihn vom Rest unterscheiden.
Der Leser kann sich davon so wie von Stuart allgemein ein gutes Bild machen, da die Geschichte aus seiner Perspektive und somit in der ersten Form beschrieben ist. So wird ihm auch deutlich, dass Stuart einem für andere, merkwürdigen Hobby nachgeht, bei dem es besser wäre, wenn die christliche Gemeinschaft nichts davon erfährt.
Doch das soll nicht der einzige Fakt sein, der anderen gegenüber merkwürdig erscheinen würde. Aus einem - für den Leser - harmlosen Grund spielen die Bewohner verrückt und Stuart muss sich gegen die Meute stellen. Dem Spott ausgesetzt, schließt er sich mit seinem scheinbar einzigen Verbündeten zusammen, um dem wirklichen Beweggrund auf die Sprünge zu gehen. Dabei geraten sie immer Tiefer in das Chaos.
Ich musste schon oft schmunzeln und versuchen, mir jenes aus dem Gesicht zu streichen und es fiel mir sehr schwer. Die Idee einen schwulen 15-Jährigen als Propagonist zu wählen, hat mir sehr gut gefallen. Womöglich wird der Leser durch die Geschichte ein wenig provoziert und dennoch sollte sich dieser nicht angegriffen fühlen, erstrecht bezüglich den Verhaltensweisen der Dorfbewohner gegenüber bestimmte Tätigkeiten, die doch im Endeffekt normal erscheinen dürfen. So wirkt es etwas überspitzt, wenn man denn nicht diesem christlichen Kult angehört. Über eine Hürde gesprungen, muss sich Stuart schon der nächsten annehmen und merkt, wie nicht nur die Reaktionen sondern auch der Lauf eine merkwürdige Wendung annimmt.

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● Charaktere ●

Stuart Bradley
Stuart geht mit einer Einstellung voran, die mir sehr gut gefällt. Er steht für sein Lebensstil ein und hält das "Heile Welt"-Gerede für eine Psychofolter. Doch in einer christlichen Familie lebt es sich nicht leicht. Eine Mutter, die einen Hang zu Übertreibungen hat, einen Bruder, der gerne die Rolle der Petze übernimmt und eine Schwester, die auch noch an einer Sonntagsschule unterrichtet.
So hat er nicht immer die Gelegenheit seiner Familie zu entkommen und sich auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren. Was nicht heißt, dass er es nicht versuchen würde aber selbst dabei soll er es nicht einfach haben. Als wäre das nicht genug, so hat er auch noch gewisse Probleme in seiner Klasse.
Seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, ist wohl nicht immer leicht aber in seinem Fall fand ich es einfach übertrieben, weil er nun wirklich nicht einfach hat. So tat er mir in dieser Geschichte schon etwas leid aber ich war auch enttäuscht von ihm. Da ich zu einen mehr von ihm, bezüglich der Hetzkampanie und seinen "Fähigkeiten", erwartet hatte. Auch wenn es wohl nicht leicht ist, hätte er dennoch einiges zu seinem Gunsten wenden können.
Trotzdem weist Stuart eine gewisse Sympathie als Held in der Geschichte auf. Dies schafft er wohl durch sein coming-out, seine Einstellungen und allgemein durch seine Art.

Fon Pyre
Fon Pyre ist ein Dämon, der mehr oder weniger die Rolle des 'Sklaven' übernimmt. Es versteht sich von selbst, dass er davon wenig begeistert ist. So wie auch die Tatsache, dass der Dämon keine Zurückhaltung kennt und eine spitze Zunge hat.
Eine negative Eigenschaft an ihm ist jedochauch, dass er sich nicht davon stören lässt, sich über Situationen zu amüsieren, die seinem Gegenüber sichtlich unangenehm ist.
Und trotzdem gefällt mir die Art von ihm. Seine Eigenschaft, dass er die Dinge so nimmt, wie sie kommen und sich kein Blatt vor den mund nimmt, hatte sehr zu meiner Unterhaltung beigetragen.
So tat mir seine Situation schon leid und ich hatte mir für ihn schon ein wenig gewünscht, dass er seinen persönlichen Moment in dem Buch noch bekommt. Auch, wenn er wohl für Unheil sorgen kann, so wollte ich ihn doch gerne in andere Momente erleben.

Father Reedy
Auch wenn ich - ähnlich wie Stuart - nicht viel von religiösen Ansichten halte, hat mich Father Reedy dennoch als Charakter überzeugt. So hatte er selbst kein einfaches Leben und kann Stuart wohl am besten verstehen.
Im ganzen Chaos zeigt er jenes Verhalten von sich, das ich bei einigen Charakteren doch vermisst hatte. So scheint er es zu sein, der in dem ganzen Chaos zumindest etwas Ordnungen einbringen kann und nichts unversucht lässt. Allein durch seine ruhige & verständnisvolle Art, hat er es geschafft, mich etwas vom eigentlichen Geschehen abzulenken.
Trotzdem hat er mich nicht gänzlich überzeugt, unabhängig davon, welche Einstellung ich habe. Ich finde, dass man ihn hätte besser zur Geltung bringen können. Zwar konnte Father Reedy sich ins Licht rücke aber fällt neben den anderen Charakteren doch kürzer aus als gedacht.


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● FAZIT ●
Böser Engel hat mich mit seiner eigenen Art von Humor als Leser überzeugt. Auch wenn ich manche Situationen sowie Beweggründe etwas überspitzt fand, hatte ich beim Lesen dennoch Spaß und hatte manchmal Schwierigkeiten damit, mir das Schmunzeln zu verkneifen. Ich schätze, dass jeder Leser auf seine Kosten kommt, wer sich aber bezüglich der Homosexualität angegriffen fühlt - bzw. empfindlich ist  sollte die Hände von diesem Buch lassen. Wobei es nicht der Leser ist, der mit jene Behauptungen angegriffen wird. Dennoch ist die Geschichte interessant sowie abwechslungsreich und spannend aufgebaut.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●○○○
Humor ●●●●○
Trauer ●●●●○
Action ●●●○○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●○○
Inhalt ●●●●○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●○○
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[Buch-Rezension] A.G. Howard - Dark Wonderland - Herzkönigin

A.G. Howard
Dark Wonderland - Herzkönigin






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FORMAT: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
GENRE: Dark Fantasy
RELEASE: November 2014
ISBN: 978-3-570-16319-1
VERLAG: cbt
SEITEN: 462  = 21 Kapitel
PREIS: 17,99€[D], 18,50€[A]

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Inhaltsangabe:
Alyssa hört Blumen und Insekten flüstern, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell - besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice verschuldet hat. Durch einen Riss in einem Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt und zieht dabei ihren besten Freund und große Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

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Klapptext: Alyssa Gardner hört das Flüstern von Blume und Insekten. Diese Wahnvorstellungen behält sie für sich, doch sie kennt ihr Schicksal: Auch sie wird verrückt, genau wie ihre Mutter. Denn seit ihre Urururgroßmutter, Alice Liddell, Lewis Carroll von ihren seltsamen Träumen erzählt hat, die ihn zu seinem Werk "Alice im Wunderland" inspiriert haben, scheint ein Fluch auf ihrer Familie zu lasten. Doch dann findet Alyssa heraus, dass diese Träume vielleicht gar nicht so verrückt waren. Und vielleicht auch keine Träume. Denn Wunderland gibt es wirklich. Und Alyssa muss durch den Spiegel reisen, um den Fluch zu brechen.
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● MEINE MEINUNG ●
Anders als sonst bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, als ich mich bei einigen Usern auf Instagram durchgeklickt habe. Zwar hatte die Person nur das Cover auf dem Bild gezeigt und nichts über das Buch verraten aber es war trotzdem Liebe auf den ersten Blick. Gerade weil ich ein Fable für Alice im Wunderland habe und gerade die düsteren Versionen mag. Ich muss bei diesem Zusammenhang nur an die Version von American MC Gees denken - aber das ist eine andere Geschichte.
Wird befinden uns in der Rolle von Alyssa Gardner, die im ersten Moment einen ganz normalen Eindruck macht. Wenn man von der Tatsache absieht, dass sie Insekten sammelt, sie für ihre individuelle Kunst nutzt und Bilder im Kopf hat ohne den Ursprung davon zu kennen. Ein einfaches Leben hat die Propagonistin nicht, denn in ihrem Umfeld ist es bekannt, dass sie mit DER Alice Liddell verwandt ist, sodass der Spott nicht lange auf sich warten lässt.
Als wäre das nicht genug, so herrscht innerhalb ihrer Familie auch keine wirkliche Normalität. Diese scheint sie nur mit ihrem besten Freund - Jebediah - erleben zu können, mit dem sie das gleiche Hobby teilt: Skateboard fahren. Doch das Verhalten zwischen den beiden ist zugleich angespannt. Trotzdem ist dies für Jeb kein Grund, den Kontakt zu Alyssa zu meiden. Ähnlich wie die Tatsache, dass er über den Zustand von Alison - Alyssas Mutter - Bescheid weiß und jene ebenfalls kein Grund für ihn ist, sich von Alyssa fern zu halten. Als Alyssa ihre Mutter besucht und ihren Zustand beobachtet, der sich zunehmend verschlechtert, beschäftigt sie sich mit der Frage und Sorge, wie viel Zeit ihr noch bleiben würde, bis der Fluch auch bei ihr ausbricht. Jenem scheint sie näher zu kommen, als sie selbst ahnt, bis sie sich mittem im Geschehen und im Wunderland befindet.

Das Dark Wonderland
Und ab diesem Punkt beginnt der spannende Part. Bereits der Anfang gefiel mir sehr, weil die Propagonistin nicht als ein Mauerblümchen dargestellt wird und auf die Hauptpunkte hingewiesen wurden. Der Schreibstil hat eine angenehme Wirkung und hat mich auf Anhieb in das Geschehen eingesogen. Die Schauplätze sind aus Alice im Wunderland bekannt, die nachvollziehbar beschrieben wurden. Außerdem hat mich diese düstere Seite in den Bann gezogen. Die Charaktere aus  Alice im Wunderland  wurden dementsprechend angepasst, sodass ich manchmal das Gefühl der Übertreibung hatte aber es dennoch passend fand, sodass die Geschichte ihrem Titel gerecht wird. Jenen Grund für ihr Dasein im Wunderland erfährt Alyssa Stück für Stück, sodass sie sich nicht nur Prüfungen sondern auch sich selbst stellen muss.

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● Charaktere ●


Alyssa Gardner
Die Propagonistin hat es nicht leicht, da sie mit Alice Liddell verwandt ist und somit dem Spott ausgesetzt ist. Dennoch zeigt sie eine gewisse Stärke und Entschlossenheit von sich. Auch wenn sich diese vorerst auf ihr Hobby das Skateboard fahren bezieht. In so einem Moment wirkt sie sogar normal und widerspricht den Aussagen, denen sie ausgesetzt ist.
Vom Skateboard fahren abgesehen, gibt es noch eine Tätigkeit, der sie gerne nachgeht und das ist das Sammeln von Insekten, um daraus Mosaik-Kunstwerke anzufertigen. Klingt schräg? Ist es auch! Ihre Familiengeschichte sorgt auch nicht unbedingt für ein gutes Licht, dass auf sie geworfen wird. Das heißt, wenn es um manche Personen in ihrem Umfeld geht.
Ich fand sie interessant aber ich muss dabei anmerken, dass die Tatsache mit dem Wunderland mehr dazu beigetragen hat, als ihr normales Leben. Auf Letzteres bezogen hätte ich zu mir gesagt: "My, die Arme, muss das alles durchstehen aber sie hat dennoch eine coole Art an sich." und dabei wäre es geblieben.
Doch der Part mit dem Wunderland macht es interessanter. Gerade weil sie dort auch andere Seiten von sich zeigt, woran ein gewisser Einfluss nicht ganz unschuldig ist.

Jebediah Holt

Jebediah Holt ist jener Freund von Alyssa, der mit ihr das gleiche Hobby teilt und mit ihr zusammen im Ausland hätte studieren können.
Jebediah - auch Jeb genannt - ist zweieinhalb Jahre älter als Alyssa und kümmert sich aufmerksam um diese. Obwohl er ebenfalls keine angenehme Vergangenheit hat, ist sein Lebenswille vorhanden und gleichzeitig strahlt er etwas Angenehmes aus.
Im Laufe der Geschichte nimmt auch er eine wichtige Rolle an und hat mich enttäuscht. Ich hadere mit mir selbst, ob es eben daran liegt, dass mir ein gewisser Charakter mehr gefällt oder ob es allgemein mit Jebediahs Verhalten zusammen hängt.
Mit ruhigen Gewissen kann ich sagen, dass ihm die Rolle als Freund/bester Freund gerecht wird aber das war es dann auch schon wieder. Und das obwohl er sich so sehr um Alyssa kümmert und eine bestimmte Rolle übernimmt. Selbst diese hat nicht gereicht, um mich vollends zu überzeugen.

Morpheus
Obwohl dieser vorerst als Illusion zu bemerken ist, dessen Stimme jedoch deutlich zu vernehmen ist, hat er mich neugierig gemacht. Eine Motte, die mit Alyssa reden kann aber auf der anderen Seite auch menschlich ist. Morpheus wird mit einer porzellanbleichen Haut, schulterlangen Haar, schwarze Augen und mit einer Größe beschrieben, die ungefähr mit der von Jeb übereinstimmt.
Morpheus ist einer der Sorte, die nicht lange um den heißen Brei spricht. Sein Auftreten sorgt dafür, dass er völlig anders auftritt, als es bei seinen Illusionen der Fall war. So werden seine Beweggründe bezüglich seines Verhaltens, welches er Alyssa gegenüber zeigt, wenig später deutlich. So wie die Tatsache, dass der Kontakt zwischen ihm und Alyssa schon länger besteht. Aus diesem Grund hätte man meinen können, dass er sich anders zeigt. Dass er sich dementsprechend verhalten würde.
Stattdessen wirkt er selbst ihr gegenüber überheblich. Und wenn er mal Reue zeigt, so ist es im ersten Moment nicht ganz deutlich, ob er diese vom Herzen oder nur aus dem Grund zeigt, um seine Vorteile nutzen zu können.
Ich finde, dass es mit ihm ein reines hin und her ist, weil dem Leser auch nicht mehr verraten wird, wie es bei Alyssa der Fall ist. Obwohl es für ihn nur einen Grund gab, hätte dieser ihn gut reden müssen aber es zeigt eher seinen Egoismus. Trotzdem hatte ich mich ungerne von ihm beim Lesen losgerissen. Er hat das, was Jeb fehlt und ich kann es noch nicht einmal genau beschreiben.
Das gewisse Etwas? Die düstere Erscheinung? Oder ergeht es nur mir so?
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● FAZIT ●
Der erste Teil von Dark Wonderland hat mich bis zum Schluss überzeugt. Als ich den Inhalt gelesen und das Cover gesehen habe, bin ich mit zu vielen Erwartungen voran gegangen, die jedoch erfüllt wurden. Ja, sogar übertroffen und ich möchte dabei nicht übertrieben klingen. Vom Anfang bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, mitten im Geschen zu sein.
Ich hatte mich mit einigen Charakteren wirklich verbunden gefühlt. Wobei ich schon fand, dass ein Charakter den Hang zu Übertreibungen hatte. Ich habe das Buch ungerne zur Seite gelegt und wollte immer wieder ein weiteres Kapitel lesen und das hat mir gefehlt. Ein Buch, dass ich ungerne aus der Hand lege und welches mich so sehr in seinen Bann zieht, dass ich enttäuscht darüber war, es endgültig zu zuklappen.
Wer also auch sehr gerne in andere Welten eintaucht und sich ungerne aus der Geschichte ziehen lässt, den kann ich das Buch nahe legen, gerade weil dieser Teil der Beginn einer spannenden Serie sein könnte.

● BEWERTUNG ● 

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Spannung ●●●●●
Romantik ●●●●○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●●○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●●
Inhalt ●●●●●
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●●○








09 Dezember 2015

[Manga-Rezension] Arina Tanemura - My Magic Fridays [Band 1]

Arina Tanemura
My Magic Fridays [Band 1]





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FORMAT: Taschenbuch
GENRE: Romantik
RELEASE: Mai 2014
ISBN:978-3-8420-0985-1
VERLAG: tokyopop
SEITEN: 172  = 5 Kapitel + 1 Bonusstory
PREIS: 6,50€[D], 6,70€[A]

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Inhaltsangabe: Für Ai ist der Freitag ein ganz besonderer Tag. Denn immer freitags trifft sie in der Schulbücherei ihren Schwarm Mia und gibt zu Hause ihrem Cousin Nekota, der in die 5. Klasse geht, Nachhilfe. Während Ai noch überlegt, ob sie Mia ihre Liebe gestehen soll, erhält sie plötzlich selbst eine Liebeserklärung von Nekota! Dies ist der Auftakt zu einer turbulenten Dreiecks-Liebesgeschichte...
Als Ai ihren ganzen Mut zusammennimmt, um Mia eine Liebeserklärung zu machen, funkt ihr allerdings Nekota dazwischen und macht ihr unmissverständlich klar, was er für sie empfindet...


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Wegen dem Titel und der Tatsache, dass das Werk von Arina Tanemura stammt, (wie u.a. Kamikaze Kaito Jeanne, Shinshi Doumei Cross, Prinzessin Sakura) hatte ich mit einem Magical Hauptcharakter gerechnet. Stattdessen wirft man einen Blick auf das normal wirkende und 16-jährige Mädchen Ai Tachibana, dessen Leben bald auf den Kopf gestellt wird. Nach der Bitte ihrer Mutter und Tante, gibt Ai ihrem Cousin Nekota Nachhilfeunterricht , um sich unter anderem neben ihrem Taschengeld etwas dazu zuverdienen.
Da ihr Cousin ein reizender, kleiner Grundschüler ist, könnte die Nachhilfe ein Klacks sein. Richtig, sie könnte so leicht von statten gehen und das Geld einfach zu verdienen sein, wenn sich hinter dem Engelsgesicht Nekotas nicht ein kleiner Teufel verstecken würde. Jener sagt Ai nicht nur klipp und klar, was er für sie empfindet, sondern lässt auch die Taten für sich sprechen.
Neben den Nachhilfestunden und einem hartnäckigen Nekota, sowie ihrem eigenen Schulalltag, hat Ai auch noch mit ihren eigenen Gefühen zu kämpfen. Mir ist bewusst, wie schwer es wohl ist jemanden reinen Wein einzuschenken aber wegen dem Vergleich zwischen ihrer Offenheit und der eines Grundschülers, ist es schon amüsant zu sehen, dass zwischen dem Verhalten Welten liegen.
Und dennoch wurde ich mit der Story noch nicht so recht warm. Von Arina Tanemura bin ich einiges gewohnt aber das ist dann doch eine neue Ebene.
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Charaktere:

Ai Tachibana
Die 16-jährige Ai Tachibana macht einen aufgeweckten Eindruck. Sie hat eine Schwäche für Niedliches und für Schokolade. Wenn sie für jemanden schwärmt, scheint sie ganz in ihrem Eleent zu sein und alles um sich herum zu vergessen. Innerhalb der Schule arbeitet sie als Bücherbeauftragte in der Schulbücherei, sodass sie mir auf Anhieb sympathisch war.
Hin und wieder scheint sie schwer von Begriff zu sein aber auch das macht sie auf irgendeiner Weise niedlich und liebenswert. Auf der anderen Seite zeigt sich eine Unsicherheit von sich, die sie zu bremsen scheint und ihr eigentliches Vorhaben in eine völlig andere Richtung drängt.
Gerade weil mir dieses Verhalten sehr bekannt vorkommt, scheine ich sie noch sympathischer zu finden. Manchmal scheint mir ihr Geschwärme und ihr Auftreten allgemein etwas zu viel des Guten zu sein. Außerdem gefällt mir ihr Selbstmitleid absolut nicht. Das soll nicht mit der aufgeweckten und fröhlichen Art zusammen passen, die sie an den Tag legt.

Mia Serizawa

Mia besucht die gleiche Schule wie Ai und hat ein selbstbewusstes aber auch freundliches Auftreten. Obwohl er nicht nur ein Mädchenherz höher schlagen lässt, scheint er ganz der Gentleman zu sein, der es nicht für seine Vorteile ausnutzt. Er hat eine ehrliche Seite an sich, die wohl nicht sofort jeder verstehen kann.
Mia hat ein aufmerksames Auftreten, scheint sich selten aus der Ruhe bringen zu lassen und hat ein Lächeln an sich, mit dem er jeden zu aufmuntern weiß. So hat er auch einen Blick für Dinge, die offensichtlich sind und benennt diese klipp und klar.
Jener Sunshine hat mich bei diesem Band oft zum schmunzen gebracht. Machmal wirkte mir sein Verhalten zu übertrieben aber auf den zweiten Blick, macht er dann doch nicht nur einen netten Eindruck.
Obwohl ich das erste Band und dessen Charaktere auf mich wirken lassen wollte, war ich dennoch der Meinung, dass er ruhig hätte strenger und konsequenter durchgreifen können.

Nekota Honjo
Nekota ist nicht nur Ais Cousin sondern gleichzeitig ihr Nachbar, der die fünfte Klasse besucht. Unter anderem ist er Ais Nachhilfeschüler, der unter dem Druck seiner Mutter zu stehen scheint. Mit seinem Engelsgesicht und seinen kindlichen Reaktionen, wirkt er wie ein normaler, junger Grundschüler.
Wenn er denn nicht zwei Seiten hätte, die er zum Vorschein bringen kann und sie zu seinem Vorteil nutzen wird. Und dabei hat er es faustdick hinter den Ohren. Sein Ziel scheint er stehts vor Augen zu haben und so macht es den Anschein, dass ihm kein Mittel zu wider ist, um dieses zu erreichen. So ist von dem putzigen und hilflosen Grundschüler nichts mehr zu erkennen. Als wäre er ein Wolf im Schafspelz, der nur auf sein Moment wartet. Er weiß sich - trotz seines Alters - zwischen diese Seiten gut zu bewegen.
Jeder würde wohl sagen, dass es typisch für Kinder in seinem Alter wäre aber in Nekotas Fall gehört noch mehr dazu. Im ersten Moment war ich selbst auf seine engelsgleiche Seite hereingefallen. Kein Wunder, denn ich rechnete bei ihm nicht mit jenes Verhalten, das in dem Band von ihm zu sehen ist. So fällt es mir schon schwer ihn einzuschätzen aber eines weiß ich ganz sicher: in meinen Augen ist er kein unschuldiger Grundschüler, stattdessen ein frühreifer Frechdachs.
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FAZIT
Die Story finde ich ein wenig gewag aber nicht ganz uninteressant. Wem die Geschichte zusagt und/oder dem Arina Tanemuras Zeichenstil gefällt und ihre ausgefallene Ideen mag, kann ich das Band/die Serie empfehlen. Auch für jemanden, der einen Fable für ungewöhnliche Liebesgeschichten hat, dürfte die Story nicht ganz uninteressant sein. Doch ich würde nicht unbedingt davon sprechen, dass man sich das Band unbedingt kaufen muss. Ich habe schon meine Zeit gebraucht, um mich mit dem Gedanken der Story anzufreunden und wurde auch noch nicht so wirklich mit Nekota warm - aber vielleicht legt es sich noch und es hängt damit zusammen, dass ich mich noch ein wenig mit der Story anfreunden muss.

Bewertung:
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●○○
Humor ●●●○○
Trauer ○○○○○
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Cover ●●●○○
Inhalt ●●●○○
Charaktere ●●●●●
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[Buch-Rezension] Heather Petty - My Dear Sherlock - Wie alles begann

Heather Petty
My Dear Sherlock - Wie alles begann





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FORMAT: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
GENRE: Krimi
RELEASE: September 2015
ISBN: 978-3-570-17152-3
VERLAG:cbj
SEITEN: 319  = 22 Kapitel
PREIS: 14,99€[D], 15,50€[A]

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Inhaltsangabe:
Sherlock & Moriarty im 21. Jahrhundert
Cool, Romantisch, Verwegen
Als das 17-jährige Genie Sherlock Holmes auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft, ist er fasziniert von ihrem Scharfsinn und ihrer Schönheit. Zwei Seelenverwandte haben sich gefunden. Als kurz nach ihrer ersten Begegnung im Regent's Park eine schauerliche Mordserie beginnt, begibt sich Jamie auf die Suche nach dem Täter. Standen doch die Opfer alle auf geheimnisvolle Weise mit ihrer verstorbenen Mutter in Verbindung. Sherlock immer an ihrer Seite werden beide tief hineingezogen in die Vergangenheit von Jamie Moriartys Familie und decken ein schreckliches Geheimnis auf, dass ihre junge Liebe zu zerstören droht.

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Klapptext: Als der 17-jährige Sherlock Holmes erstmals auf die 16-jährige Jamie Moriarty trifft, haben sich zwei gefunden: beide gleichermaßen arrogant, ignorant, intelligent, genial, kühl bis in die Fingerspitzen, sind sie gemeinsam schlichtweg nur anbetungswürdig.
Als kurz darauf ein Mord passiert, nehmen sie die Ermittlung auf.
Fakt: Jemand ist im Londoner Regent's Park ermordert worden. Die Polizei hat keinerlei Spur vom Täter.
Fakt: Jamie Moriarty und Sherlock Holmes sollten an diesem Abend zu Hause sitzen und lernen. Stattdessen schmuggeln sie sich an den Tatort.
Fakt: Sherlock hat Jamie zu einem Wettbewerb herausgefordert, wer von ihnen beiden den Fall schneller löst. Jamie hat angenommen.
Fakt: Anders als von Sherlock vorgeschlagen, hält sich Jamie nicht an Regel Nr. 1 - sie müssen alle Hinweise teilen - und hat Geheimnisse vor Sherlock.
Schlussfolgerung: Wenn es um Herzensangelegenheiten geht, kann man manchmal auch denjenigen nicht trauen, die einem am nächsten stehen.
Und: Nach diesem Fall wird Jamie Sherlock vielleicht nie wieder trauen können.
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● MEINE MEINUNG ●
Ich schätze, dass ich mich wiederholen werde, wenn ich sage, dass ich durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden bin - aber: es war trotzdem der Fall. Durh das Cover musste ich auf Anhieb an die Serie "SHERLOCK" denken und mir wurde bewusst, dass ich diese sehr vermisste. Also konnte ich nicht widerstehen, gerade auch aus dem Grund, weil es sich um den jüngeren Sherlock Holmes handelt. Ich hatte mich schon öfters gefragt, wie sein frühers Wesen war und dieses Buch bietet die Gelegenheit dazu, sich ein Bild zu machen. Auch wenn es nur eine von vielen Varianten ist.
Beim Lesen findet man sich in der Rolle von Jamie Moriarty wider. Ich liebe Geschichten die in der ersten Form beschrieben sind, so kann ich einfacher in das Geschehen eintauchen, außerdem wird die Geschichte dadurch persönlicher.
Die 16-jährige Jamie erzählt von ihrer ersten Begegnung mit Sherlock Holmes, den sie nicht zum letzten Mal gesehen haben wird. Im Endeffekt hätte es die Geschichte eines normalen Mädchen sein können, das nicht immer normale Eigenschaften an den Tag legt.
Doch ein Mord im Regent's Park und eine weitere Begegnung mit Sherlock Holmes soll den Lauf der Geschichte in eine andere Richtung wenden. Wie es nicht anders von Sherlock Holmes zu erwarten ist, nimmt er sich den Fall an und macht daraus mit Jamie einen Wettstreit. Obwohl sie sich von diesem los reißen möchte, wird sie von Sherlock immer tiefer hinein gezogen.
Von diesem Wettstreit etwas überrumpelt, hatte ich mich gefragt, warum sich Jamie überhaupt darauf einlässt, wenn sie sich nach kurzer Zeit ohnehin davon lösen will. Doch auch wenn sie dieses hin und her von sich zeigt, wird deutlich, dass sie es nicht schafft, sich ganz von dem Fall und auch nicht von Sherlock Holmes zu lösen. So wird die Spannung gesteigert und man kommt in Versuchung eigene Vermutungen aufzustellen und den Fall aufmerksamer beachten. So, wie es eben bei einer Geschichte von Sherlock Holmes der Fall sein sollte.

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● Charaktere ●


Jamie Moriarty
Die 16-jährige Jamie Moriarty lebt zusammen mit ihren Brüdern bei ihrem Vater. Sie ist ein Mathegenie und befasst sich gerne mit Zahlen. Als Tochter eines Polizisten hat sie kein einfaches Leben, woran nicht unbedingt die Fälle an sich Schuld sind. Obwohl ihre Mutter gestorben ist, fühlt sie sich dieser nach wie vor verbunden.
An und für sich hat sie eine aufmerksame und herzliche Seite, kann sich jedoch auch von einer kaltherzigen Seite zeigen, sobald es auf diese ankommt. Ihr wechselhaftes Verhalten fand ich schon ein wenig anstrengend. Anfangs dachte ich, dass es daran liegt, weil ihr Vater Polizist ist und Sherlock der selbsternannte Detektiv, sodass sich gewisse Komplikationen auftun.
Ich hatte mit ihrem hin und her schon ein wenig zu kämpfen und manchmal schien sie mir dadurch recht unsympathisch. Wenn man jedoch nicht vorschnell urteilt, kann man sich noch ein gutes Bild von ihr machen.

Sherlock Holmes

Selbst zu jungen Zeiten ist Sherlock Holmes genau so, wie er mir bisher in Erinnerung geblieben ist. Im ersten Moment analysiert er sein Gegenüber und schafft es Details zu erkennen, die für andere scheinbar auf dem ersten Blick nicht zu erkennen sind. Er hat eine direkte und ehrliche Art an sich, obwohl der Soziopath schon zu jngen Zeiten in ihm vertreten ist. Sherlock legt ein wissenschaftliches Interesse an den Tag und ist bei Experimenten ganz in seinem Element, sodass er das Geschehen um sich herum, schon mal ausblenden kann. Da der Soziopath in ihm vertreten ist, zeigt er nach außen hin kein Mitgefühl, auch dann nicht, wenn es angebracht wäre.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich nichts anderes von ihm erwartet. Ich hatte mich schon öfters gefragt, wie er damals zu sein schien und hätte mich gewundert, wenn er zu seiner Zeit empathischer aufgetreten wäre.
So ist seine launische Seite schon damals in ihm vertreten gewesen, die man im Endeffekt von Sherlock Holmes gewöhnt ist, wenn man diesen bereits kennt.
Und trotzdem gelingt es ihm auch andere Seiten zum Vorschein zu bringen, die menschlicher Art sind und sich von seinem sonstigen Verhalten unterscheiden. Auch wenn sie eher seltener zum Vorschein kommen.
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● FAZIT ●
Ich hatte von dem Buch nicht genug bekommen können. Ich wollte mehr vom Fall erfahren und auch hinter der Fassade von Sherlock Holmes blicken können. Wem Sherlock Holmes bekannt ist, dem kann ich das Buch empfehlen. Ich wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen, unabhängig davon, worauf es sich bezog. Sei es auf den Fall, auf Sherlock Holmes oder auf Jamie Moriarty bezogen. Für ein Sherlock Holmes Fan ist es kein Muss aber eine nette Abwechslung, die für ein wirklich frischen Wind sorgt, wenn man etwas über den jungen Sherlock Holmes und dessen Vergangenheit erfahren möchte.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●●
Romantik ●●●●○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●●○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●●
Inhalt ●●●●●
Charaktere  ●●●●●
Schreibstil ●●●○○