29 November 2015

[Manga-Rezension] Mayu Sakai - Sugar * Soldier [Band 3]

Mayu Sakai
SUGAR * SOLDIER  [s/w, Band 3]





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GENRE: Romantik, Shôjo
RELEASE: Oktober 2013
ISBN: 978-3-8420-0776-5
VERLAG: TokyoPop
SEITEN: 192 = 4 Kapitel + 2 Bonusstorys
PREIS: 6,50€[D], 6,70€[A]

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Inhaltsangabe:
Im Schatten ihrer großen Schwester Rika, die als Model arbeitet, hat sich Makoto zu einem komplexbehafteten Mädchen entwickelt. Doch das soll sich mit dem Eintritt in die Highschool endlich ändern. Voller Elan nimmt Makoto den Kampf gegen ihre Komplexe auf und bekommt dabei unerwartete Schützenhilfe von dem gut aussehnden und allseits beliebten Shun. Er ist ein guter Zuhörer und wahnsinnig lieb, kein Wunder also, dass sich Makoto in ihn verliebt. Und nachdem sich das Missverständnis wegen des angeblichen Dates von Rika und Shun geklärt hat, kommen sich Makoto und Shun bei einer Verabredung zum Mathelernen auch körperlich ein Stückchen näher....

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Lernen ist anstrengend: auch wenn es eine Typsache ist und somit davon abhängt, ob man gerne lernt und ob der jeweilige Lernstoff einem leicht fällt. Da kommt es doch gelegen, wenn man in einer Gruppe lernt und sich gegenseitig helfen kann. Gerade für Makoto kann es nur gelegen kommen, wenn sie mit ihren Freunden auch noch bei ihrem Schwarm Shun zu Hause lernt. Wenn man denn zu 100% dazu kommen wurde, sodass nichts weiteres bei der Prüfung ablenken kann. Sei es ein Missgeschick oder die Nähe zum Schwarm. Außerdem kann Makoto mit ihren Freunden zusammen entspannen. Eben dazu soll sich eine gute Gelegenheit finden lassen, sodass sich die Planung nicht all zu lange aufschieben lässt. Bei dem Kurzurlaub und ihren Freunden hat Makoto nicht nur die Chance sich zu entspannen, von dem vorherigen Lernstress abzulasen, sondern auch bei ihrem persönlichen Thema "Shun" weiterzukommen, wenn sie sich denn traut und das Glück auf ihrer Seite steht.
Der übliche Punkt in der Geschichte ist klar zu erfassen: der Schwarm und die Tatsache nicht im Schatten der eigenen Schwester zu stehen. Makoto scheint sich auf diesen Gebieten zu bewegen und sie Schritt für Schritt zu meistern. Doch jeder weiß, wie schwer es werden kann, wenn man sich zeitgleich auf zwei Dinge konzentriert, die man meistern möchte. Im Lauf der Geschichte fiebert man schon ein wenig mit. Gerade aus dem Grund, weil man nicht nur einen Teil von der Geschichte selbst erlebt hat und somit weiß, wie man sich in solchen Momenten gefühlt hat. Doch das könnte auch zu einem Problem werden, sodass man die Propagonistin etwas kritisch betrachtet. Den ersten Eindruck, den man vom ersten Band hatte, bleibt beim dritten Band vorhanden, bzw. kann es sein, dass dieser nur bestärkt wird. Meiner Meinung nach bedeutet dies aber nicht, dass die Geduld bezüglich der Story auf die Probe gestellt wird. Eintönig wird und ist es nicht, dafür bietet das Band genug Abwechslungen.
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Charaktere:

Makoto Kisaragi
Dafür das sie ihren Kampfgeist - trotz Komplexe - gefunden hat, schlägt sich Makoto wirklich tapfer. Sie überrascht mich selbst ein wenig. Gerade weil ich sie zu Beginn doch falsch eingeschätzt hatte. Irgendwann muss man doch auch über seinen Schatten springen können. Wenn man sich selbst die ganze Zeit so schlecht redet, dann kann man nicht viel erreichen. Schon gar nicht, wenn man sich immer im Schatten einer anderen Person sieht. Dies hatte ich mir jedes Mal gedacht, wenn ich Makoto bei ihren Taten gesehen, ihre Worte & Gedanken gelesen hatte. man versucht das Verständnis aufzubringen aber in manchen Situationen war es dann doch etwas to much.
Umso überraschender ist es, wie man dann sehen kann, dass es Makoto gelingt Mut zu schöpfen und die Schritte nach vorne tätigt, anstatt sich zu verunsichern. Ihre ehrliche Seite hat sie nicht verloren. Generell kann man beobachten, wie sie sich zu sich steht und ihr Gesicht nicht verliert. Eben das gefällt mir so an ihr.

Shun Iriya
Der unwiderstehliche Prince Charming, wie eh und je. Oder doch eher der Känig der sein Netz zu spinnen weiß, sodass sich andere von diesem gefangen nehmen lassen? Wie man es auch sehen mag. Einen Sympathiepunkt hat er bezüglich den Umgang mit Makoto, immer noch bei mir. So schnell scheint er diesen auch nicht zu verlieren. Abgesehen davon lasse ich immer noch nicht von dem Gedanken ab, dass es irgendein Geheimnis zu lüften gibt.
Inzwischen habe ich es jedoch aufgegeben so sehr darauf zu achten. Stattdessen nahm man die Situationen so wie sie kamen - beim Lesen bleibt einem auch nichts anderes übrig - und ich war überrascht darüber, wie der "kleine Prinz" doch ausholen kann. Wenn ich ihn in den ersten beiden Bänden vergleihe, hätte ich es ihm rückblickend gar nicht zugetraut. Wenn es nach mir ginge, dann kann er jenes Verhalten weiterhin von sich zeigen. So hat man nicht das Gefühl, dass man einem makellosen Prinzen über die Schulter schaut.

Issei Yusa
Der Kindheitsfreund von Shun und jener Wirbelwind, der in Makoto die Konkurrenz erkennt und diese als Rivalin betrachtet. Durch sein Verhalten hatte ich mit Dingen gerechnet, die bisher noch nicht ans Licht gekommen sind. Enttäuscht davon bin ich aber nicht. Noch nicht.
Dafür kommen auch gute Seiten von ihm zum Vorschein, sodass man auf diese Person nicht verzichten möchte. Gerade weil er etwas mehr Schwung in die Geschichte einbringt. Dass er ein besonderes Auge auf Shun wirft, finde ich schon etwas faszinierend. Trotz all den Jahren, scheint sich Isseis Meinung Shun gegenüber nicht zu ändern, sodass er Shun weiterhin beschützt - auch wenn ich es in manchen Situationen etwas übertrieben finde.
Manchmal scheint man schon das Bild eines Bruderverhältnis zu erkennen, obwohl beide nicht miteinander verwandt sind.

Uki Morinaga
Die beste Fruendin von Makoto, der es einfach fällt, diese zu durchschauen und ihre Meinung kund zu tun. Sie ist sportlich, liebt Basketball über alles und nutzt ihre Freizeit gerne für Sport. Sie hat eine aufrichtige Art an sich, die sie nicht nur ihrer besten Freundin zu zeigen weiß. Uki zeigt sich häufig von einer aufgeweckten Seite und unterstützt Makoto wo sienur kann.
Jenen Elan vermisse ich manchmal bei einer bestimmten Person...aber gut.
Unter anderem scheint sie ein facettenreiches Auftreten zu haben. Jedenfalls sind mir mehrere Seiten an ihr aufgefallen, die sie jedoch nicht in ein negatives Licht wirft. Im Gegenteil: gerade weil sie immer gut gelaunt ist, rechne ich bei ihr - ähnlich wir bei Shun - mit irgendeiner Geschichte, die sie im verborgenen halten könnte.

Nanami Shirayaki
Makotos Klassenkameradin, die ein ruhiges Auftreten hat und Makoto auf ihre Art zu unterstützen weiß. Uki gegenüber kommen andere Seiten zum Vorschein. Dabei hätte ich gedacht, dass sie nichts an sich heran lassen und sich von nichts und niemanden aus der Ruhe bringen lässt.
Anfangs hatte ich mit einer Art Konkurrenz gerechnet - bzw., dass sie Makoto aus der Reserve locken will, um nach ihrem eigenen Vorteil handeln zu können. Stattdessen entpuppt sie sich als gute Freundin, die Makoto weiterhin unterstützt und nicht den reinsten Egoismus von sich zeigt.
Wegen ihrer Art wünsche ich mir schon, dass sie etwas mehr in Aktion tritt und sich von Ukis aufgeweckten Art anstecken lässt. Eben damit sie von dem ruhigen Bild etwas ablässt, welches sie bisher von sich gezeigt hat. Doch das soll nicht zu ihrem Nachteil werden, da ich finde, dass sie eine interessante Persönlichkeit an sich hat und die Geschichte gut in Takt hält.

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FAZIT
Wer Mayu Sakai bereits kennt, der erkennt auch das Muster. Gerade im dritten Band wird es deutlich. Doch man weiß auch, dass man so einiges von den Charakteren der Erschafferin erwarten kann. Gerade weil sie so facettenreich sind und verschiedene Charaktere aufeinander treffen. Man fiebert mit dem Hauptcharakter mit und wird damit angefacht so einiges über bestimmte Charaktere erfahren zu wollen. Wer jenes hin und her mag und vorallem wissen möchte, wie sich die Geschichte weiter entwickelt bzw. wie es mit bestimmten Charakteren weiter geht, sollte weiterhin dran bleiben. Es wird so einiges geboten und ganz bestimmt nicht langweilig werden.

Spannung ●●●●○
Romantik ●●●●○
Komödie ●●●○○
Trauer ●●●○○







24 November 2015

[Buch-Rezension] J.R. Ward - Black Dagger [Band 1]

J.R. Ward
Black Dagger [Band 1/26]
Nachtjagd





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GENRE: Fantasy, Abenteuer, Erotik
RELEASE: Mai 2007
ISBN: 978-3-453-5327-1
VERLAG:
Heyne
SEITEN: 263 = 24 Kapitel
PREIS: 7,95€[D], 8,20€[A]

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Inhaltsangabe:
Die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt...
Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurde: die Gemeinschaft BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödlicher Gefahr; Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Erden und nach jahrhundertlanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren.

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Die erste Geschichte der Black Dagger spielt in New York. Ein Ort in dem einige und verschiedene Wesen aufeinander treffen. Unter ihnen die Vampir-Bruderschaft: die BLACK DAGGER, die den Ärger förmlich anzuziehen scheinen, denn nach einem Vorfall gilt es den Drahtzieher ausfindig zu machen, der sich nicht auf einfachem Wege erwischen lässt. Wo ein Tatort ist, ist eine Journalistin nicht weit entfernt, die natürlich versucht an jede brauchbare Information zu kommen. Doch auch Beth - die Journalistin - wird bald erfahren, wie sich ihr Leben bald verändern wird. Auch die BLACK DAGGER bleiben nicht lange untätig, da der Vorfall viel mit ihnen zu tun hat. Unter ihnen der Vampir Wrath, der eine für ihn schwere Bürde auferlegt bekommt.

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Ich muss zugeben, dass ich anfangs sehr mit dem Buch zu kämpfen hatte, da nicht gerade wenige Charaktere aufeinander trafen. Doch mit jedem Kapitel stieg die Spannung, eben weil jene Vampire sich von der Twilight-Saga unterscheiden, was ich immer sehr begrüße. So wie viele Charaktere im Buch zum Vorschein kommen, gibt es unterschiedliche Arte von Vampiren - und ich muss sagen, dass ich ohne die Definitionen den Überblick verloren hätte. Abgesehen davon lässt sich die Story - meiner Meinung nach - sehr flüssig lesen. Hin und wieder waren mir einige Kapitel vom Geschehen her zu langweilig aber es hielt beim Lesen nicht lange an. Es ist also eine gelungene Mischung von Spannung und ruhigen Momenten. Unter ihnen gibt es auch kleine Eifersuchtsszenen, sodass ein Vampir auch mal die Krallen ausfahren kann - trotz seines inneren Kampfes. Dafür, dass ich am Anfang die Charaktere durcheinander geworfen hatte, stieg mein Interesse für jeden von ihnen, selbst der Gegenpart - eben die Feinde der Bruderschaft - schaffen es auf eine Weise sicht interessant zu machen, sodass ich zwischen "gut & böse" keine Unterschiede gesetzt hatte. Wobei? Gibt es unter Vampiren auch gute, wenn sie ohnehin nur vom gleichen "Getränk" überleben können?
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FAZIT
Bei BLACK DAGGER - Nachtjagd ist meiner Meinung nach für jeden etwas dabei. Die Loyalität innerhalb der Bruderschaft ist deutlich und der innere Kampf eines Vampiren verständlich und nachvollziehbar. Der Leser wird auf Anhieb in die Bruderschaft gezogen und hat durch das Mitfiebern von Beth' Leben eine gute Abwechslung. Freunde der Vampir-Geschichten, die etwas düster sind, kann ich dieses Band nur nahe legen. Es bringt die Vampire wieder zum Vorschein, wie man sie sich eigentlich vorstellt und werden nicht ins Lächerliche gezogen.
Ich bin mir sicher, dass ich mir noch einige Bände dieser Serie kaufen werde, da ich noch ein paar Fragen beantwortet haben möchte. Außerdem mag ich mehr über die Person erfahren, die auf der "dunklen Seite" die Fäden zieht. Bei all den Charakteren habe ich es etwas schwer gehabt aber mit der Zeit konnte ich nicht genug Informationen von ihnen bekommen. Hin und wieder hatte ich den Wunsch mehr von einzelnen Perspektiven zu erfahren - aber man darf nicht vergessen, dass es das erste Band der Serie ist. Von daher werden sie garantiert noch nicht zu knapp zum Zuge gekommen sein.

Bewertung:
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Spannung ●●●●●
Romantik ●●●●○
Humor ●●○○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover  ●●○○○
Inhalt ●●●●○
Charaktere  ●●●○○
Schreibstil ●●●○○







[Manga-Rezension] Mayu Sakai - Sugar * Soldier [Band 2]

Mayu Sakai
SUGAR * SOLDIER  [s/w, Band 2]




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GENRE: Romantik, Shôjo
RELEASE: Juli 2013
ISBN: 978-3-8420-0775-8
VERLAG: TokyoPop
SEITEN: 187 = 5 Kapitel + Bonusstory
PREIS: 6,50€[D], 6,70€[A]

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Inhaltsangabe:
Ihr ganzes bisheriges Leben hat Makoto im Schatten ihrer wunderschönen Schwester Rika gefristet, die als Model erfolgreich ist. Kein Wunder, dass Makoto total komplexbeladen ist. Doch das soll sich mit dem Eintritt in die Highschool nun endlich ändern. Voller Elan nimmt sie daher den Kampf gegen ihre Komplexe auf! Dabei bekommt sie unerwartete Hilfe von dem gut aussehenden und allseits beliebten Shun, den sie bei der Einschulungszeremonie kennengelernt hat. Shun ist ein guter Zuhörer und wahnsinnig lieb, kein Wunder also, dass sich Makoto nach und nach in ihn verliebt. Doch eines Tages beobachtet sie Rika und Shun zufällig bei einem Date...

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Schon zu Beginn wird man auf das "Drama" vorbereitet. Klar; wer ist schon begeistert, wenn man den Schwarm zusammen mit der Schwester sieht - bei der alles zu passen scheint, während man selbst mit dem Komplexen beladen ist? Wieder einmal setzt sich Makoto zu sehr unter Druck und wählt den schwierigen Weg, obwohl ihre Schwester auf den einfachen Weg hingewiesen hat und Makoto somit entgegen kommen wollte. Es soll nicht nur bei einer Chance und jener Gelegenheit bleiben, sodass Rika ihrer kleinen Schwester nicht nur reinen Wein einschenken, sondern ihr auch ganz nebenbei einen schönen sowie gelungenen Tag schenken kann. Was eigentlich bedeuten soll, dass die nächste Katastrophe nicht lange auf sich warten lässt, oder? Im zweiten Band kommen weitere Charaktere zum Vorschein, woran das bestimmte Ereignis nicht ganz unschuldig ist. Als würde das nicht reichen, kommt ein Unglück nicht alleine und Makoto hat alle Hände voll zu tun. Doch so viel Unglück kann doch nicht wirklich nur eine einzige und dann auch noch die gleiche Person haben, oder?
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Charaktere:

Makoto Kisaragi
Makoto gibt sich schon die Mühe von ihren Komplexen abzulassen und ist dabei nicht sehr erfolgreich. Kein Wunder, wenn sich neue Hürden aufstellen, von denen sie sich so sehr verunsichern lässt. So sind es nicht nur einfache Kommenatre von denen sie sich beeinflussen lässt. Dennoch denkt sie nicht daran aufzugeben und kann mit ihrer ehrlichen Seite punkten. Im zweiten Band sind bereits einige Entwicklungen zu bemerken, die man ihr im ersten Moment wohl nicht zugetraut hat.

Meiner Meinung nach ist sie durch ihr bisheriges Auftreten nicht mehr all zu sehr vom Titel der Drama-Queen entfernt. Auch wenn die Beweggründe auf der Hand liegen und nachvollziehbar sind, so hatte ich mir schon gewünscht, dass sie sich selbst in ihrem Verhalten ein wenig bremst. Vielleicht bin ich aber auch zu alt dafür (haha :D). Wie schon bei der ersten Rezension erwähnt, finde ich nach wie vor, dass sie sich selbst mehr zutrauen kann. Obwohl ich zugeben muss, dass sie sich sehr gut schlägt. Allein durch ihre Hartnäckigkeit. Das obwohl sie es nun wirklich nicht leicht hat und von einer Herausforderung auf die nächste stößt.

Shun Iriya
Prince Charming: jedes Mal ein fröhliches Lächeln auf dem Gesicht während er die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ausstrahlt. Selbst Personen gegenüber die er gerade erst kennengelernt hat. Durch seine Hilfsbereitschaft scheint er wirklich keine Bitte abschlagen zu können, sodass er für sich selbst kürzer tritt, um anderen entgegen kommen zu können. Sein Empathievermögen kommt nicht von ungefähr, sodass er dieses in bestimmten Situationen gut zu nutzen weiß. Und dennoch hat Prince Charming eine weitere Seite, die noch nicht so richtig zum Vorschein kommt. Nur wenige Situationen lassen auf diese schließen, sodass man sein Verhalten genauer unter die Lupe nimmt.

Ich warte nur darauf, dass ein Geheimnis von ihm gelüftet wird. Erstrecht aus dem Grund, weil bestimmte Szenen darauf schließen lassen, dass ihn ein weiteres Geheimnis umgibt. In manchen Kapiteln schein er mir auch zu perfekt zu sein, sodass man aufmerksam darauf achtet, ob er sich nicht selbst irgendwann verrät. Seine nette und höfliche Seite ist weiterhin vorhanden, die mich gleichzeitig etwas stört. Nicht, dass ich etwas gegen freund- und fröhliche Personen einzuwenden hätte aber niemand kann Tag ein Tag aus nur solch ein Verhalten von sich zeigen. Dennoch kann ich nichts negatives bei Shun erwähnen. Im Gegenteil. Mir gefällt sein Umgang mit Makoto sehr, sodass ich schon nachvollziehen kann, warum sie einen Blick auf ihn geworfen hat.

Rika Kisaragi
Das erfolgreiche Model scheint alles von sich auszustrahlen; Freundlichkeit, Schönheit, Perfektionismus...und das positive daran ist, dass sie es nicht ausnutzt, um ihre Ziele und Vorteile zu erreichen. Es scheint auch gar nicht notwendig zu sein, so wie sie die Aufmerksamkeit von Anderen auf sich lenkt. Sie hat eine ehrliche und hilfsbereite Seite an sich, auch wenn diese von ihrer jüngeren Schwester nicht wahrgenommen werden. Das Verhältnis zu ihrer jüngeren Schwester Makoto ist trotz allem ein gutes. Rika weiß ihre Schwester zu durchschauen und stößt sie stückweise in Richtung des Glücks von Makoto, ohne egoistische Züge von sich zu zeigen.

Ich kann mich nur wiederholen, dass ich Rika anfangs in einem falschen Licht gesehen habe. Sie macht dem Titel der großen Schwester alle Ehre, während sie die Seiten der Neckerei und Hilfsbereitschaft abwechselnd von sich zeigt. Dennoch gefällt mir ihre bewusste Provokation nicht. Auch wenn sie Makoto durchschaut, sie damit entweder aus der Reserve oder ihre "Motivation" wecken möchte. Trotz allem kann ich darüber hinweg sehen, das es nicht wirklich das Resultat beeinflusst.

Issei Yusa
Der langjährige Freund von Shun hat im zweiten Band seinen ersten Auftritt. Er redet nicht lange u den heißen Brei und kümmert sich um Shuns Wohl. Auch wenn er dabei zu sehr auf das Ziel erpicht ist. Shun gegenüber zeigt er eine sanfte Seite, die er nicht persönlich an andere Gestalten richtet und die man ihm gar nicht zugetraut hätte. Als wäre er der perfekte Bodyguard. Von den Schulkameraden als Prinz betitelt macht er diesem Titel nicht immer alle Ehre. Ihm scheint kein Mittel zu wider zu sein, um seinen Freund vor Unheil zu bewahren - was im Endeffekt einen besten Freund ausmacht. Nicht nur auf Shun Acht gebend, hält Issei auch viel davon, sein bester Freund zu sein, auf den man wohl auch stolz sein kann. So hat er nicht nur eine harte Schale.

Bei seinem erstem Auftritt konnte ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen und nichts dagegen unternehmen, voreilige Schlüsse zu ziehen. So wie er sich aufgeführt und in Shuns Nähe präsentiert hat, konnte ich es nicht zurück halten. Trotz seiner robusten Art gefällt er mir sehr. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst langjährige Freundschaften habe und ihn deswegen so gut verstehen kann. Trotzdem scheint er mir etwas zu hektisch zu sein und durch seine voreiligen Schlüsse kommt es mir so vor, dass er sich damit selbst keinen Gefallen tut.

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FAZIT
Im Band merkt man deutlich die up and downs, die das ganze interessanter und die Geschichte etwas realistischer gestalten. Im Leben kann nicht immer alles auf Anhieb funktionieren und eben diese Tatsache kommt in diesem Band ganz gut zur Geltung, wie ich finde. Auch wenn ich mir etwas wenige dramatische Gedanken Makotos gewünscht hätte. Dennoch kommt mehr zum Vorschein, sodass manches Verhalten bestimmter Personen nachvollziehbar ist. Außerdem wird die Neugierde bezüglich den Hintergründen gesteigert. Wer also ebenfalls auf dem Laufenden bleiben möchte und nicht gegen up and downs hat, dem möchte und kann ich das Band nur nahe legen.

Spannung ●●●●○
Romantik ●●●●○
Komödie ●●●○○
Trauer ●●○○○







[Manga-Rezension] Mayu Sakai - Sugar * Soldier [Band 1]

Mayu Sakai
SUGAR * SOLDIER  [s/w, Band 1]



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GENRE: Romantik, Shôjo
RELEASE: April 2013
ISBN: 978-3-8420-0716-1
VERLAG: TokyoPop
SEITEN: 196 = 5 Kapitel
PREIS: 6,50€[D], 6,70€[A]

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Inhaltsangabe:
Bitter süß wie Schokolade....
Ihr bisheriges Leben hat Makoto im Schatten ihrer wunderschönen Schwester gefristet, die als Model arbeitet. Doch damit soll jetzt Schluss sein! Makoto möchte endlich ihre Komplexe los werden und genauso süß und selbstbewusst werden, wie diese. Schützenhilfe erhält sie dabei von Shun, ihrem supercoolen neuen Schulkameraden. Aber aller Anfang ist schwer...

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Der Schwerpunkt bei Makoto wird gleich zu Anfang deutlich gemacht. Obwohl sie Zuspruch von ihrer Freundin bekommt, macht es sich Makoto selbst nicht einfach. Als diese von ihrer Schwester von der Schule abgeholt wird, wird deutlich woher die Komplexe kommen und dass diese wohl nicht so ganz unbegründet bzw. weit hergeholt sind. Im Schatten einer schönen und bekannten Schwester zu stehen ist nicht einfach, sodass sich Makoto selbst unter Druck setzt. Schon damals sollte Makoto den Briefboten spielen und bestimmte Briefe an ihre Schwester weiter geben, während die Komplexe von Makoto durch diese Situation erweckt und mit der Zeit gesteigert werden. Sich zum Ziel gesetzt süß und stark zu werden bekommt sie von Shun Unterstützung, der mit ihr auf die gleiche Schule geht und sich zum Ziel gesetzt hat, zu einem coolen Typen heranzuwachsen. Doch Makoto lernt gleich zu Beginn, dass es nicht einfach ist ihr zu erreichen, außerdem scheinen sie Nebenkommentare nicht nur wegen ihr Auftreten zu verunsichern, sondern diese bringen auch ihr Vorhaben ins schwanken Shun näher zu kommen. Ob Shun dennoch in solch einem Moment zur richtigen Zeit kommt, um Makoto zu unterstützen, damit diese ihr Ziel erreichen kann? So einfach scheint sie es nicht zu haben, woran sie selbst nicht gerade unschuldig ist, da es so scheint, als würde sie sich selbst im Weg stehen. So scheint es, dass sie nicht nur mit ihrem Umfeld zu 'kämpfen' hat, welches es zu überzeugen gilt, sondern auch mit sich selbst, damit sie sich selbst überzeugen und vorallem für ihr Auftreten gerade stehen kann.
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Charaktere:

Makoto Kisaragi
Die zierliche, braunhaarige und 15-jährige Makoto steht im Schatten ihrer Schwester und mchte nur eines: als Makoto Kisaragi akzeptiert werden und dabei möglichst süß auftreten. Da sie sich selbst nicht zu knapp unter Druck setzt, freut sie sich über jedes kleine Kompliment, welches sie etwas von ihren Komplexen wegzieht. Sie hat ein ehrliches Auftreten und bekommt von ihrem Freundeskreis mehr Unterstützung und Zuspruch, als sie selbst wahrnimmt. Makoto lässt sich zu leicht verunsichern, das ihre Komplexe widerum zu verstärken scheint. Ob sie sich so wirklich von diesen los reißen kann, scheint eine Frage der Zeit zu sein.

Die Komplexe der Teenagerin...
Diese scheinen mir normal zu erscheinen. Ich bin mir sicher, dass bestimmt einige auf der weiblichen Seite versucht haben süß aufzutreten. Spätestens dann, wenn der Schwarm ins Spiel kommt. Schon im ersten Band habe ich mich gefragt, warum sie so wenig von sich selbst zu halten scheint. So fies es klingt aber manchmal amüsierte es mich schon, wenn sie sich so schnell verunsichern ließ - wobei es natürlich darauf ankam, welche Person es war, die sie verunsicherte. Auch wenn sie im Schatten ihrer Schwester steht, finde ich, dass sie sich auf jeden Fall mehr zutrauen und mehr zu sich stehen könnte. Auch wenn es in ihrem Fall nicht einfach zu sein scheint.

Shun Iriya
Der Schulkamerad Makotos stellt sich beim Kennenlernen nicht gerade geschickt an und haut bei diesem Makoto von den Füßen - im wahrsten Sinne des Wortes. Doch im Normalfall hat er ein hilfbereites & aufmerksames Auftreten. Dadurch kommt er Makoto näher, der ihr ein Ohr bezüglich dem Hintergrund ihrer Komplexe schenkt und beschließt sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Trotzem ist er nicht durchschaubar, auch wenn er aus einigen Dingen kein großes Geheimnis macht. Sein Wesen wirkt Kapitel für Kapitel freundlicher und hilfsbereiter. Sich als Ziel gesetzt zu coolen Typen heran zu wachsen, scheint er diesem durch die freundliche Art näher zu kommen.

Der coole Schulkamerad
Ehrlich gesagt habe ich bei ihm nach einem Haken gesucht. Nach irgendetwas. Irgendetwas, dass ihn verrät und ihn nicht so nett und zuvorkommend erscheinen lässt, wie er vorgibt zu sein. Die Tatsache, dass er auf dem anderen Ufer schwimmen könnte oder sonstigen Dreck an seinen Fersen haften hat, wollte ich auch nicht außer Acht lassen und hatte mir darüber ebenfalls Gedanken gemacht. Doch in dem Band ist mir nichts dergleichen aufgefallen - was mich doch etwas stutzig gemacht hat. Mir gefällt seine Spontanität aber so sehr wie er mit den Komplimenten um sich wirft, wirkt er gleichzeitig schon etwas kitschig. Dennoch gewinnt er schon allein mit seiner Sympathie einen Punkt von mir.

Uki Morinaga

Die beste Freundin Makotos, die eine gemeinsame Vergangenheit mit dieser hat, das die Freundschaft um ein weiteres Stück zu bestärken scheint. Von daher scheint es Uki nicht schwer zu fallen Makoto zu durchschauen. Sie hat eine direkte Art an sich, mit der sie Makoto trotzdem zu unterstützen weiß. So gibt sie dieser die nötige Deckung, so weit sie diese braucht.

Die beste Freundin...
...kam im ersten Band weniger zum Zuge, als ich dachte. Gerade weil sie die beste Freundin von Makoto ist, hatte ich mit mehreren Auftritten von ihr gerechnet. Auch wenn es der erste Band ist, fand ich es schade, dass sie in diesem so kurz trat. Dennoch hat es gereicht, um einen Blick in die typische Rolle der besten Freundin zu erhaschen. Sie bemerkt offensichtliche Dinge und bennent diese klar und deutlich, sodass sie das Gegenteil von Makoto darzustellen scheint. Eben das sorgt noch einmal für einen frischen und angenehmen Wind, sodass nicht alles eintönig erscheint.

Rika Kisaragi
Die älteste Schwester von Makoto ist ein Model und eine Perfektionistin. Schon als sie jünger war, hatte sie eine süßere Seite an sich, als es bei ihrer Schwester der Fall war. Rika hat eine spontane, fröhliche und offene Art an sich, die den Umgang mit ihrem Umfeld vereinfacht. So weit man es von ihren kurzen Auftritten im ersten Band behaupten kann.

Große Schwester im Rampenlicht
Für den Anfang weiß ich nicht, was ich von ihr halten oder wie ich sie allgemein einschätzen soll. Womöglich liegt es daran, dass sie eben im ersten Band so kurz trat, dass man sich noch keine all zu große Meinung bilden kann und den Rest auf sich wirken lassen muss. Womöglich sind Makotos Komplexe dafür mitverantwortlich, dass man Rika in ein falsches Licht rückt, obwohl ihr eigenes Verhalten nicht darauf zurück führen lässt. Im Gegenteil. Sie setzt sich für ihre Ziele ein, strebt diese fleißig an und ist bei diesen erfolgreich. Eine Perfektionistin durch und durch? Bisher zeigt sie solch ein Bild von sich aber - nein, ich rechne erst gar nicht mit einem aber. Jedenfalls mit keinem, welches sie als einen unsympathischen Charakter auftreten lässt.

Nanami Shirayaki
Eine Klassenkameradin Makotos, die außerhalb der Schule Gothic-Kleidung trägt und ein ruhiges Auftreten hat. Auch wenn sie meist in Rätseln spricht, beeinflusst dies ihr freundliches Auftreten nicht sonderlich. Es könnte sein, dass sich einige an ihren Kleidungsstyle und somit an ihrem allgemeinen Auftreten gewöhnen müssen aber an sich, sollte es beim Durchblättern und Lesen keine große Schwierigkeiten darstellen. In ihr scheint Makoto eine weitere Unterstützung zu finden, auch wenn es im Gegensatz zu Uki nicht klar zu sein scheint, ob sie weiterhin auf dieser Seite bleiben wird.

Schneewittchen auf Umwegen
Mir gefällt sie! Allein ihr Auftreten beweist viel Mut und zeigt, wie sie zu einer Sache steht. Im Nachhinein habe ich mich in ihr getäuscht und ich weiß nicht, ob es mich beruhigen oder unzufrieden stimmen soll. Bisher zeigt sie nicht jenes Auftreten, mit dem ich ganz fest gerechnet hatte - eben das enttäuscht mich dann doch ein wenig, was nicht beiden soll, dass sie deswegen uninteressant ist. Das Gegenteil ist der Fall! Allein durch ihr Auftreten außerhalb der Schulzeit ist sie mir symphatisch. Auch wenn dieses in Japan wohl üblich ist.

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Bewertung:
Cover: 4/5
Das Cover ist schon süß gestaltet und die Pose Makotos passt schon zum Titel, sowie die Süßigkeiten auf diesem den Rest übernehmen. Dennoch hatte mir die Zeichnung allgemein auf dem Cover nicht so wirklich gefallen. Gerade weil es nicht das erste Werk von Mayu Sakai ist, welches ich in den Händen gehalten habe. Shun wirkt auf dem Cover kindlicher, als er allgemein in der Geschichte auftritt und gezeichnet ist. Wahrscheinlich tue ich mich deswegen etwas mit dem Cover schwer.

Charaktere: 5/5
Auch wenn ich bei einer Person mit mehr rechne und sie noch nicht so ganz durchschaue, habe ich nichts zu bemängeln. Die Charaktere stimmen von vorne bis hinten und bieten eine gute Mischung. So ist von allem etwas in jedem vertreten. Sei es die kindische Seite, die vernünftige, die teils erwachsene Seite usw. usf. Zum Teil ist in jedem etwas davon zu erkennen und das macht jeden auf seine Art einzigartig. So wie es bei jeder Person eben auch sein sollte, finde ich es in dem Band sehr gut umgesetzt.

Handlung: 5/5
Die Handlung ist simple und hin und wieder etwas kindlich aber auch amüsant aufgestellt. Sie wirkt nicht zu eintönig und die Charaktere sorgen für einen neuen Wind, auch wenn noch nicht jeder einzeldn so gut zur Geltung gekommen ist. Den ersten Band fand ich recht angenehm, weil man der Story einfach folgen und sich schon ein leichtes Bild von den Charakteren machen konnte. Gleichzeitig wirkt es nicht zu eintönig und weckt die Neugierde, was sich nicht nur auf die Handlung sondern auch auf die Hintergründe der Charaktere bezieht.

Spannung ●●●○○
Romantik ●●●○○
Komödie ●●●○○
Trauer ○○○○○

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FAZIT
Die Story bisher ist simple und erinnert mich an jene von Rockin' Heaven - ebenfalls von Mayu Sakai. Ich möchte es nicht vergleichen aber bestimmtes ist ir dennoch ins Augen gestoßen, dass mir bereits bekannt vorkam. Eben dies könnte ein Nachteil von Geschichten der gleichen Mangaka sein. Dennoch gefällt mir die Story sowie mir auch die Charaktere gefallen. Bei einigen macht man sich ein schnelles Bild und schätzt sie womöglich aus diesem Grund falsch ein. Doch gerade das macht es so interessant. Obwohl mit gewissen Szenen schon gerechnet werden  kann, wenn es nicht das erste Werk von Mayu Sakari ist, welches man in den Händen hält.





15 November 2015

[Manga-Rezension] Ayuko Hatta - Wolf Girl & Black Prince [Band 1]

Ayuko Hatta
WOLF GIRL & BLACK PRINCE [s/w, Band 1]


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GENRE: Comedy, Romantik, Shôjo
RELEASE: April 2015
ISBN: 978-2-88921-675-4
VERLAG: Kazé
SEITEN: 176 = 4 Kapitel
PREIS: 6,95€[D], 7,20€[A]

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Kurzzusammenfassung:
Kleine Lügen tun nicht weh.
„Pff, na klar hab ich einen Freund!“ Ihre Lügen über ihr vermeintlich aufregendes Sexleben bringen die 16-jährige Erika ganz schön ins Schwitzen. Damit ihre Angeberei bei ihren Freundinnen aus der Oberschule nicht auffliegt, zeigt sie zum Beweis das Foto eines scharfen Typen herum, den sie heimlich in der Stadt fotografiert hat. Aber der Schuss geht nach hinten los. Der Typ geht nämlich in ihre Parallelklasse und ist nicht nur scharf, sondern vor allem ein Arsch! Als er herausfindet, welches Spiel Erika spielt, dreht er den Spieß um und nutzt sie hemmungslos aus.

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Der erste Band ist mit 4 Kapiteln abgeschlossen und zeit uns „typische Probleme“ ab einem gewissen Alter. Man kennt es; Turteltauben hier und da, die alles durch eine rosarote Brille sehen und man selbst ist mittendrin. Als Single. So ergeht es auch der Oberschülerin Erika Shinohara, die mitten in den Gesprächen von ihren Stufenkameradinnen ist, die mit ihrer Beziehung angeben und widerum kein Geheimnis daraus machen, Erika in Verlegenheit zu bringen. Dennoch will Erika in ihrer Stufe nicht alleine bzw. nicht die Außenseiterin sein, die sich aus diesem Grund ihren Freund erfindet, der zumindest am Telefon von ihrer Freundin Ayumi gespielt wird. Doch das Schauspiel hat einen kleine Lücke: warum ruft der Freund an aber lässt sich nie blicken? Um den Schein wahren zu können schießt Erika ein paar Fotos von einem gutaussehenden, jungen Mann, dem sie nicht zum ersten Mal begegnet. Als sie diesen in der Schule zum zweiten Mal trifft, vertraut sie sich diesem an und es kommt zu einem kleinen Deal. Unter einer Bedingung lässt sich Kyoya - eben jener junger Mann - auf eine Scheinbeziehung ein. Innerhalb dieser Scheinbeziehung macht Kyoya - zumindest wenn das 'glückliche Paar' unter sich ist - sein Standpunkt klar, mit dem Erika doch ein wenig zu kämpfen hat. Nicht nur damit, denn es tun sich weitere Situationen auf, in denen Erika immer tiefer in den Deal rutscht.
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Charaktere:

Erika Shinohara
Die 16-jährige Oberschülerin ist innerhalb ihrer Stufe Single und will nicht in die Schiene des Außenseiters rutschen. Aus diesem Grund erfindet sie sich ihre Beziehungsgeschichte und macht sich gleichzeitig angreifbar - wenn auch nicht ihren Klassenkameradinnen gegenüber. Trotz allem hat sie eine hilfsbereite und fürsorgliche Ader und ist ehrlich, wenn auch derzeit ihr 'Scheinfreund' und ihre Freundin die einzigen sind, die ihre ehrliche Seite ereleben.

Kyoya Sata
Der anfangs attraktive und nett wirkende Kyoya hat es faustdick hinter den Ohren. Erstrecht nach dem er erfährt, dass die Wahl des 'heimlichen Freundes' von Erika auf ihn fällt. Kaum hat er die Lunte gerochen, wendet er das Spiel zu seinem Vorteil um. Allein diesem Grund folgend, behandelt er Erika anfangs rau, doch it der Zeit kommen auch andere Seiten von ihm zum Vorschein. So zeigt er sich den wenigen emphatisch gegenüber. Sein Auftreten bringt mich schon zum schmunzeln und zugegeben hatte ich ihn am Anfang recht soft eingeschätzt. Er wirkt zwar nicht so aber ich habe das Gefühl, dass mehr hinter seinem Auftreten steckt und ich bin gespannt, ob es mit der Zeit irgendein Geheimnis zu lüften gibt.

Ayumi

Die Freundin von Erika, die im ersten Moment die Rettung und zumindest den Freund von Erika am Telefon spielt. Sie kennt als einzige - in der Stufe - Erikas "Geheimnis". Sei es die Tatsache, dass Erika Single ist oder eine Scheinbeziehung führt. Sie scheint gut darin zu sein Erika zu durchschauen und somit Dinge aufzudecken, die Erika erst später bewusst wird. Unter anderem ist sie mit Kyoya in einer Stufe, ob sie das gleichzeitig zum Spitzel macht und sie somit an Informationen kommt, die Erika gegenüber im verborgenen bleiben?

Aki Tezuka
Die Klassenkameradin von Erika war mir gleich am Anfang zu wider. Sie wirkt in meinen Augen oberflächlich, gibt mit ihrem Freund an und macht kein Geheimnis daraus, Erika in Verlegenheit zu bringen. Zusammen mit Marin gibt sie das "Bitch-Duo" ab, um es mit Kyoyas Worten zu sagen.

Marin Tachibana
Ähnlich wie Aki, zeigt sie jene Seiten von sich, die sie unsymphatisch wirken lässt. Doch während sie etwas mit Erika und Kyoya bei einem Doppeldate unternimmt, zeigt sie abgesehen von ihrer Oberflächlichkeit, auch symphatische Seiten von sich, sodass man sich denkt, dass es in eine interessante Richtung gehen und Erika in ihr eine gute Freundin finden könnte. Doch der Schein trügt und wie wir wissen, zeigt man sich immer anders, wenn man alleine oder innerhalb seiner Freundesgruppe anzutreffen ist. Von daher würde ich es mir ehrlich gesagt nicht so einfach vorstellen.

Kimura
Der anfängliche Retter hilft Erika aus einer missligen Lage und zeigt anfangs Interesse an dieser. Prince Charming wie er wohl im Bilderbuch steht und wie man sich diesen vorstellt. Nur hat dieser Prince Charming auch seine Schattenseiten, die er wenig später aufdeckt, als er seine Beweggründe für die Rettung nennt. Um sich an Kyoya rächen zu können, scheint ihm kein Mittel zu schade zu sein. Obwohl er es war, der von Kyoya einen Denkzettel bekommen hat - anstatt sich rächen zu können - habe ich so meine Zweifel, dass Kimura tatsächlich daraus gelernt hat.

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Bewertung:
Cover: 4/5
Das Cover vom ersten Band ist mit dem Charakter Kyoya Sata beschmückt. Dafür das er Black Prince im Titel genannt wird, hätte ich mir im Nachhinein mehr vom Cover erwartet. Obwohl meine Vorstellung die Seriösität infrage gestellt hätten. Ich denke, dass Teufelsohren oder ein Teufelsschweif auf solch einem Cover nicht gut zur Geltung kommen, oder? Trotz allem wirken die Farben angenehm und so scheint mir das Cover nicht all zu aufdringlich zu sein.

Charaktere: 5/5
Ein bunter Haufen voller Charaktere, die ein Verhalten spiegeln, dass man auch bei anderen wieder erkennen kann. Ich bin mir sicher, dass sich einige zu den Charakteren reale Personen vorstellen können, denen man im Leben begegnet ist. Allein deswegen gibt es die volle Punktzahl von mir, weil sich dadurch die Geschichte interessanter gestaltet. Ich halte mehr davon, wenn man mittendrin ist, anstatt nur jemand zu sein, der bei solch einer Geschichte über die Schulter blickt. Ich hatte bereits im ersten Band mehr Seiten von den Charakteren sehen wollen. Sei es gute oder schlechte Seiten, die die Charaktere zum Vorschein bringen. Doch bis dahin...werde ich ich wohl bis zum Kauf des zweiten Bandes gedulden müssen.

Handlung: 5/5
Ich musste oft schmunzeln. Wegen dieser Oberflächlichkeit, dem Gefühl oder der Angst, dass man icht dazu gehört und wegen Kyoya, der undurchschaubar zu sein scheint. Prince Charming und seine Schattenseiten, die er dann und wann zum Vorschein bringt. Ich habe nichts gegen Romantik aber wenn es zu sehr auf die Kitsch-Scheine geriet, die zu lange zu sein scheint, wird es mir selbst zu blöd - doch Entwarnung: bis jetzt war es noch nicht der Fall. Doch so schnell wie Erika ihre Meinung über Prince Charming ändert, habe ich das Gefühl, dass es nicht lange dauern wird, bis es eben diese Richtung anschlägt. Aber weil die Geschichte bis jetzt Richtungen anschlug, mit denen man nicht wirklich rechnet, lasse ich mich mit der Fortsetzung überraschen.

Spannung ●●●○○
Romantik ●●○○○
Komödie ●●○○○
Trauer ●●●○○

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FAZIT
Das erste Band hat bei mir schon einige Fragen aufgeworfen, die ich gerne beantwortet haben möchte. Ich mag nicht immer Manga-Serien, die sich in einigen zweistelligen Bereichen schieben - weil ich finde, dass später vieles durcheinander geraten kann - nicht immer aber ich würde es schade finden, wenn sich die Fragen bereits im zweiten Band beantworten lassen würden. Ich habe das Gefühl, dass Kimuras kurzes Auftreten noch nicht alles war und rechne mit einer weiteren Racheaktion. Außerdem mag ich mehr hinter der Fassade vom Black Prince schauen.





06 November 2015

[Manga-Rezension] Yohan & Zhena - NEUNZEHN & EINUNDZWAZIG [Band 2/2]

Yohan & Zhena
NEUNZEHN & EINUNDZWANZIG [farbig, Band 2/2]


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GENRE: Comedy, Drama, Slice of Life
RELEASE: November 2015
ISBN: 978-3-8420-1169-4
VERLAG: Tokyopop
SEITEN: 224 = 7 Kapitel + Zusatzkapitel
PREIS: 14,00€[D], 14,40€[A]

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Kurzzusammenfassung:
Kein Kind, aber doch noch nicht erwachsen. Durch ein Autounfall hat Yuni zwei Jahre ihres Lebens verloren und geht, obwohl sie schon einundzwanzig ist, noch immer zur Schule. Beim Füttern von Straßenkatzen trifft sie den neunzehnjährigen Donghi. Obwohl sie zwei Jahre trennen, stehen beide doch am selben Punkt im Leben. Können sie sich in dieser schweren Zeit gegenseitig Halt geben?

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Nachdem sich Yuni und Donghi zusammen getan haben, um den Straßenkatzen helfen zu können, gibt es eine weitere Hürde, die sich ihnen in den Weg stellt: eine hartnäckige Dame, die keine Freundin von den Straßenkatzen zu sein scheint. Voller Enthusiasmus entschließt sich Yuni dazu die Denkweise derjenigen, die die Straßenkatzen hassen zu verändern. Nicht nur in diesem Fall kommen die beiden "Katzenretter" weiter, sie nähern sich auch an, auch wenn es von Yunis Seite ein wenig hapert und sie etwas auf dem Schlauch zu stehen scheint. Abgesehen davon stehen bei ihr noch die Abschlussprüfungen an, für die sie sich so gut es geht vorbereiten muss.
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Charaktere:

Yuni Lee
Die 21-jährige Yuni Lee erlitt in ihrer Vergangenheit, genau genommen vor einem Jahr, einen Autounfall, während das Glück nicht auf ihrer Seite war und der Unfall nicht spurenlos an ihr vorbei ging. Sie überlebte den Unfall aber musste die Reha in Anspruch nehmen, die ihr eben die Zeit raubte. So kommt es dazu, dass Yuni den Termin der Zulassungstests für die Uni verpasste und nachdem Vorschlag ihrer Eltern "von vorn" beginnt. Meine Meinung nach hat Yuni ein echtes Auftreten, man merkt ihr an, wie sie damit zu kämpfe hat und trotzem hat sie einen aufmerksamen Blick für ihre Umgebung. Dennoch hat sie mit der Tatsache zu kämofen, dass sie "ein Jahr ihres Lebens verloren" hat, sodass sie manchmal etwas unsensibel wirkt und sich darüber durchaus bewusst ist. Doch sie wäre nicht Yuni, wenn sie nicht auch noch andere Seiten hat, die sie zum Vorschein bringt.

Donghi Ju
Der 19-jährige Donghi Ju ist das komplette Gegenteil von Yuni. Er wirkt aufgeweckter, hat manchmal ein kindliches Auftreten und kümmert sich rührend um Straßenkatzen, denen er "einzigartige" und "unvergessliche" Namen gegeben hat. Gleich nach dem ersten Treffen von Yuni und Donghi, zeite er sich Yuni gegenüber offen und macht bei einem Gespräch sein Statement zu Katzen deutlich. Trotz den Schwierigkeiten, lässt er sich nicht unterkriegen, um den streunenden Katzen zu helfen. Schließlich bewegt er auch Yuni dazu, den Straßenkatzen zu helfen, sodass sie sich gemeinsam um diese kümmern. Trotz seiner "kindlichen" Seiten, die manchmal zum Vorschein kommen, wirkt er in meinen Augen in manchen Momenten erwachsener, als es bei Yuni der Fall ist.



"Die Dame"

Die Dame, die anfangs nicht von den Katzen - oder von der Retteraktion von Donghi und Yuni - begeistert zu sein scheint, zeigt sich im zweiten Band etwas aufschlussreicher. Täglich ist sie damit beschäftigt nicht nur den Bereich der Straße vor ihrem Haus sauber zu halten, sondern die gesamte Straße zu säubern. Mit wachsamen Blick hält sie die Straßen sauber und ist anfangs von daher nicht von der Idee begeistert, die Straßenkatzen zu füttern oder ihnen einen Futterplatz auf den Straßen zu besorgen. Doch das Unverständnis, welches sie den beiden "Katzenrettern" entgegen gebracht hatte, scheint sich bei einem Gespräch aufzuklären und man sieht von der Dame eine völlig neue Seite.

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Bewertung:
Cover: 5/5
Wie schon beim ersten Band, trifft auch dieses Cover auf meinem Geschmack. Es hat etwas warmes und freundliches - abgesehen davon liebe ich Kirschblüten und solche Bilder kommen bei mir dann immer gut an (haha). Die beiden Katzenretter und Liebhaber in Aktion. Die Ausstrahlung,die vom Cover ausgeht, habe ich die ganze Zeit über beim duchblättern gehabt. Es passt also alles sehr gut zusammen, wie es auch sein sollte.

Charaktere: 5/5
Wie ich zu den beiden Hauptcharakteren stehe, kann man bereits im Post über den ersten Band von mir lesen. Doch es gibt noch weitere Charaktere, die mich ein wenig verärgert aber auch gleichzeitig überrascht haben. Weder im ersten noch im zweiten Band tauchte ein Charakter auf, bei dem ich sagen könnte, dass er mich verärgert oder genervt usw. hat.

Handlung: 5/5
Der zweite Band schließt die Geschichte (leider) ab und ich fand es sehr schön, dass es kein hingeklatschtes Ende ist. Bei Einzelbänden oder bei solch kurzen Geschichten, die mit zwei Bänden abgeschlossen ist, habe ich im Hinterkopf jedes Mal die Befürchtung, dass selbst wenn der erste Band gut ist, der letzte Band am Ende eine Enttäuschung ist. Entwarnung: es ist meiner Meinung nach, nicht der Fall. Das Zusatzkapitel macht die Story komplett und beendet diese somit.

Spannung ●●●●●
Romantik ●●●●●
Komödie ●●●●○
Trauer ●●○○○

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FAZIT
Auch der zweite Band hat mich in seinen Bann gezogen. Ich fand es lobenswert, dass die beiden nicht aufgegeben haben, sondern weiterhin ihr Ziel fest vor Augen hatten und es erreichen wollten. Selbst bei der hartnäckigen Dame kommen sie Schritt für Schritt weiter, nachdem Yuni nicht aufgeben wollte, kommt sie sowie Donghi nach einem Zwischenfall zu einem Gespräch mit der Dame. Und damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, da ich diese Dame als unnahbar eingeschätzt habe. Auch die Entwiscklung zwischen Yuni & Donghi finde ich sehr interessant und zugegeben: die beiden habenmich nicht zu knapp zum schwärmen gebracht. Auf der einen Seite finde ich es schade, dass die Geschichte mit zwei Bänden abgeschlossen ist aber bevor sie mit zu viel Drama usw. zerstört wird, bin ich auch erleichtert darüber, dass die Geschichte so kurz ausfiel.





[Manga-Rezension] Yohan & Zhena - NEUNZEHN & EINUNDZWANZIG [Band 1/2]

Yohan & Zhena
NEUNZEHN & EINUNDZWANZIG [farbig, Band 1/2]

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GENRE: Comedy, Drama, Slice of Life
RELEASE: August 2015
ISBN: 978-3-8420-1168-7
VERLAG: Tokyopop
SEITEN: 161 = 7 Kapitel
PREIS: 14,00€[D], 14,40€[A]

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Kurzzusammenfassung:
Kein Kind, aber doch noch nicht erwachsen. Durch ein Autounfall hat Yuni zwei Jahre ihres Lebens verloren und geht, obwohl sie schon einundzwanzig ist, noch immer zur Schule. Beim Füttern von Straßenkatzen trifft sie den neunzehnjährigen Donghi. Obwohl sie zwei Jahre trennen, stehen beide doch am selben Punkt im Leben. Können sie sich in dieser schweren Zeit gegenseitig Halt geben?

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Während die Anime/Manga-Welt dafür bekannt ist, uns in die Welt von magischen Kriegerinnen oder Helden mit Superkräften zu entführen, schmückt sich die Geschichte mit dem Alltag von zwei Charakteren, der keineswegs langweilig gestaltet ist. Die Geschichte ist, sowie die Charaktere liebevoll aufgebaut und auch wenn es sich um Katzen handelt, verspreche ich euch, dass dieser Manga nicht nur um Katzen handelt.
Am Anfang bekommen wir einen kleinen Einblick in das bisherige Leben der beiden Hauptcharakteren, dem neunzehnjährigen Donghi Ju und der einundzwanzigjährigen Yuni Lee. Gleich zu Beginn wird deutlich, dass die beiden etwas verbindet: die Zuneigung zu Tieren und ganz besonders die Zuneigung zu Katzen. Eben durch solch eine, wird die 21-jährige Yuni auf Donghi aufmerksam und die erste Begegnung der beiden könnte nicht lustiger sein. Durch das Interesse für die Katzen werden die Leser dazu eingeladen, das Leben auch mal von einer anderen Perspektive zu betrachten. Doch hauptsächlich bezieht sich diese auf die beiden Hauptcharaktere und auf das Ziel den Straßenkatzen so gut zu helfen, wie es nur geht.

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Charaktere:

Yuni Lee
Die 21-jährige Yuni Lee erlitt in ihrer Vergangenheit, genau genommen vor einem Jahr, einen Autounfall, während das Glück nicht auf ihrer Seite war und der Unfall nicht spurenlos an ihr vorbei ging. Sie überlebte den Unfall aber musste die Reha in Anspruch nehmen, die ihr eben die Zeit raubte. So kommt es dazu, dass Yuni den Termin der Zulassungstests für die Uni verpasste und nachdem Vorschlag ihrer Eltern "von vorn" beginnt. Meine Meinung nach hat Yuni ein echtes Auftreten, man merkt ihr an, wie sie damit zu kämpfe hat und trotzem hat sie einen aufmerksamen Blick für ihre Umgebung. Dennoch hat sie mit der Tatsache zu kämofen, dass sie "ein Jahr ihres Lebens verloren" hat, sodass sie manchmal etwas unsensibel wirkt und sich darüber durchaus bewusst ist. Doch sie wäre nicht Yuni, wenn sie nicht auch noch andere Seiten hat, die sie zum Vorschein bringt.

Donghi Ju
Der 19-jährige Donghi Ju ist das komplette Gegenteil von Yuni. Er wirkt aufgeweckter, hat manchmal ein kindliches Auftreten und kümmert sich rührend um Straßenkatzen, denen er "einzigartige" und "unvergessliche" Namen gegeben hat. Gleich nach dem ersten Treffen von Yuni und Donghi, zeite er sich Yuni gegenüber offen und macht bei einem Gespräch sein Statement zu Katzen deutlich. Trotz den Schwierigkeiten, lässt er sich nicht unterkriegen, um den streunenden Katzen zu helfen. Schließlich bewegt er auch Yuni dazu, den Straßenkatzen zu helfen, sodass sie sich gemeinsam um diese kümmern. Trotz seiner "kindlichen" Seiten, die manchmal zum Vorschein kommen, wirkt er in meinen Augen in manchen Momenten erwachsener, als es bei Yuni der Fall ist.

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Bewertung:
Cover: 5/5
Ehrlich gesagt halte ich mehr von einem Mang-Cover, wenn die Hauptcharaktere von vorne zu sehen sind aber bei diesem Manga bin ich gerade wegen dem Cover neugierig geworden. Im ersten Moment fand ich, dass es etwas einladenes hat, eine unausgesprochene Aufforderung, dem Charakter in seiner Welt und seiner Geschichte zu folgen.

Charaktere: 5/5
Ich muss an beide Hauptcharakteren jeweils 5 Punkte vergeben Beide haben mich in ihren Bann gezogen und mich wegen ihrer liebevollen Art und Weise oft zum Schmunzeln gebracht. Auch die Annährung der beiden finde ich interessant. Gleich bei ihrem ersten und eher zufälligen Treffen dachte ich mir, dass es mit den beiden spannend und amüsant werden wird und sie haben mich nicht enttäuscht.

Handlung: 5/5
Wenn es sich um Manga dreht, muss ich nicht immer einen Abklatsch von Sailor Moon usw. haben. Der Hauptcharakter braucht nicht immer einen Zauberstab oder muss auch keine übertriebene Muskeln haben, damit eine Story auch interessant wird. Durchaus mag ich auch Manga, die alltägliche Situationen spiegeln und und Hauptcharaktere, die auch mal keine Superkräfte haben. So bin ich gerne in die Story eingeaucht und war von dem rührenden Vorhaben der beiden Hauptcharaktere entzückt. Auch das Treffen zwischen Yuni und Donghi sowie die Entwicklung zwischen den beiden, gefällt mir sehr gut, sodass ich mich absolut nicht gelangweilt habe und es schade fand, dass das erste Band mit 7 Kapiteln beendet war.

Spannung ●●●●●
Romantik ●●●●●
Komödie ●●●●○
Trauer ●●○○○

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FAZIT
Wer nach wie vor in die Welt der Manga eintaucht, kann ich diesen Manga nur nahe legen. Lasst euch von dem Preis nicht abschrecken, da die Geschichte mit zwei Bänden abgeschlossen ist und dieser Manga komplett farbig ist. Die Geschichte und die Charaktere sind liebevoll aufgebaut, sodass ich richtig mitgefiebert habe. Auch wenn die Katze nicht zu euren ultimativen Lieblingstieren gehört, verspreche ich euch, dass sich das Band lohnen und ihr die beiden in euer Herz schließen werdet ;)