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[Buch-Rezension] Kerstin Gier - Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier
Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten









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FORMAT:  Klappenbroschur
GENRE: Jugendbuch, Fantasy
RELEASE:  Januar 2009
ISBN: 978-3-401-50600-5
VERLAG:
arena-verlag
SEITEN:
343 = 16 Kapitel
PREIS: 12,99€[D], 13,40€[A]
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Inhaltsangabe:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familia zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gewndolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Situation erstrecht kompliziert!
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Klapptext: Was macht man, wenn man sich in der Vergangenheit wiederfindet, mit nichts als dem Wissen ausgestattet, dass das Pferd seines Urururururgroßvaters Fat Annie hieß? Richtig, man bewahrt Ruhe. Das zumindest versucht Gwendolyn, als sie erfährt, dass sie nicht nur das Zeitreise-Gen ihrer Familie geerbt hat, sondern auch noch dazu auserwählt ist, die Vergangenheit in Ordnung zu bringen. Und ausgerechnet der arrogante Gideon soll sie begleiten! Eher notgedrungen macht sich das ungleiche Paar auf in ein Abenteuer der besonderen Art. Bald erfährt Gwendolyn, dass Gegensätze sich scheinbar wirklich anziehen, egal zu welcher Zeit. Und dass in der Vergangenheit auch nichts mehr so ist, wie es früher mal war....
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● MEINE MEINUNG ●
Ich hatte lange mit mir gehadert, ob ich mit dieser Buch-Reihe beginnen soll. Nach Jahren hatte ich es mir schließlich gekauft. Der Einstieg in die Geschichte war anfangs simple und so konnte man einen Blick auf die 16-jährige Gwendolyn - Gwen - und ihr Leben werfen.
Doch dieses scheint kein einfaches zu sein, wenn man das Zeitreise-Gen in sich trägt. Besonders dann, wenn in der jeweiligen Zeit Situationen geschehen, die nicht nachvollziehbar und eben so verwirrend sind, wie für die Propagonistin selbst.
Dem Schreibstil war einfach zu folgen und dadurch, dass die Geschichte in der ersten-Form - somit aus der Perspektive Gwens - beschrieben war - konnte ich als Leser einfacher in das Geschehen eintauchen. Im Endeffekt fiel es noch einfacher, sich in die jeweiligen Zeiten und an den jeweiligen Orten zurecht zufinden, da letzteres schon fast genaustens beschrieben wurde. Dabei hätte ich mir schon gewünscht, dass es nicht zu lang ausfällt. Zwar wird es vereinfacht, dem Propagonisten besser folgen zu können aber auf Dauer fand ich es schon zäh.
Interessant war es dennoch, da für eine gewisse Abwechslung und Spannung gesorgt war, sodass ich das nächste Kapitel ungern auf den nächsten Tag schob. Einer Mission folgend wird Gwen von Gideon begleitet, der mit einem überlegenden Verhalten auftritt und sich nicht zu schade dafür ist, mit diesem kürzer zu treten.
Dennoch brachte es einen neuen Schwung in die Geschichtre rein und lenkte von der - zu hundert Prozent - genauen Beschreibung der Gebäude ab.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl gehabt, dass die Story bei mir, erst dank Gideon in Schwung kam. Doch nicht nur er sorgt für Abwechslung, sei es in der Gegenwart oder in der jeweiligen Zeit, nach solch einer Reise. Manchmal musste ich bezüglich Gwens Verhalten etwas schmunzeln, dass sich nicht in den bestimmten Zeiten ändert.
Die Geschichte macht deutlich, wie schwer sich Gwens neues Leben gestaltet, sodass der Leser die Möglichkeit hat, auch die anderen Perspektiven der Charaktere in Betracht zu ziehen.
Abgesehen davon hatte ich das Gefühl, dass der Leser und seine Aufmerksamkeit unter Beweis gestellt wurden.
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● Charaktere ●

Gwendolyn Sheperd
Die 16-jährige Gwendolyn lebt in einer reichen Familie aber hatte auf mich nicht den Eindruck, dass sie damit prahlte und mit dem Geld um sich warf. Stattdessen zeigt sie sich von einer tollpatschigen Seite, ist eher der ängstliche Typ und hat gerne ihre Ruhe. Sie unterscheidet sich nicht nur durch ihre Fähigkeiten von den anderen, sondern auch durch ihr Verhalten. Mit Geistern zu sprechen scheint schließlich nicht zu den typischen Aktivitäten zu gehören.
Etwas, was mich dennoch an Gwen gestört hatte, war der Fakt, dass sie zu sehr auf einem Thema festsaß. Während ich selbst einen Haken hinter jenes Thema gemacht hatte, holte Gwen weiter aus, sodass es mir schon schwierig erschien, geduldig mit ihr umzugehen.
Trotz allem hat sie auch eine amüsante Weise an sich, die für mein Geschmack zu kurz ausfiel. Aber dies reichte für mich nicht, um sie als Propagonistin zu akzeptieren - bzw. ein gutes Bild von ihr abzugewinnen. Gerade, wenn man den Hintergrund von ihr und ihren Fähigkeiten kennt, hatte ich mir mehr von ihr und ihrem Verhalten gewünscht.
Jenes hätte gerne mit etwas mehr Selbstbewusstsein und generell mit mehr Kraft in den Tag gebracht werden können. Auch wenn ihr Verhältnis zu einer Person innerhalb ihrer Familie nicht das beste zu sein scheint - sodass man ihre Lage verstehen könnte . hat nicht gereicht, dass ich mit Gwen geduldiger war und auch nicht dafür, dass ich jene Lage aus einer anderen Perspektive betrachten konnte.

Gideon de Villiers
Gideon hatte mir im Vergleich schon besser gefallen. Auch wenn man sich neben ihm wohl sehr klein vorkommt. Er zeigt jenes Verhalten, dass ich bei Gwen vermisst hatte. So tritt er selbstsicher und überzeugend auf. Manchmal schien er mir jedoch zu perfekt zu sein.
Von daher zeigt er sich auch von einer eingebildeten Seite, hat die Nase weit oben und hält sich nicht mit jeweiligen Kommentaren zurück, mit denen er sein Verhalten selbst zu verstärken scheint
Eigentlich wäre dies für mich ein Minuspunkt gewesen, den ich bezüglich seines Verhalten erteilt hätte, weil ich solch ein Verhalten wirklich nicht ausstehen kann. Sei es das Thema "Ich bin besser als du." oder "Mir geht es viel schlechter, als dir!"Auch wenn er zum Teil eine offene Person ist, so hat dies auch verletzende Auswirkungen auf andere. Von daher hätte ich mir schon gewünscht, dass er sich mit diesen etwas zurück hält oder sich wenigstens mehr und vorallem bessere Gedanken darüber sowie über die Konsequenzen machen würde.
Was nicht bedeutet, dass er nicht menschlich auftritt. Denn das tut er. Wenn auch unerwartet, kann er sich von einer starken, tröstenden und sanften Seite zeige. Natürlich finde ich die sogenannten Milchbubis fehl am Platz aber so hätte ich mir doch gewünscht, dass er jene Seiten öfters von sich zeigt, da dies kein Beinbruch gewesen wäre.
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● FAZIT ●
Dafür, dass ich anfangs mit der Geschichte doch etwas haderte und mich die Gebäudebeschreibung etwas nervte, fand ich die Geschichte dennoch spannend beschrieben. Manchmal hatte ich das Gefühl mich in "Zurück in die Zukunft" zu befinden, sodass die Frage aufkam, wo denn MCFlay bliebe. Mir persönlich schien die Story nicht zu eintönig zu sein. Die verschiedenen Charaktere und dessen Einfluss auf die Propagonistin runden es dafür ganz gut ab. Von daher würde ich von einem interessanten Einstieg in die Triologie der Zeitreisengeschichte sprechen.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●●○○
Humor ●●●○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●○
Inhalt ●●●○○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●●○
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