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[Buch-Rezension] Coreene Callahan - FEUER - Stürmisches Begehren (5/?)


Coreene Callahan
FEUER - Stürmisches Begehren [Band 5/?]

 





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FORMAT: Taschenbuch
FREIGABE: ab 18 Jahre!
GENRE: Romantik, Erotik, Fantasy
RELEASE:  März 2016
VERLAG: Heyne-Verlag
SEITEN:
510 = 25 Kapitel
ISBN: 978-3-453-31721-5
PREIS: 8,99 € [D], 9,30 € [A]
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Inhaltsangabe:
Die Liebe dieses Drachen ist brandgefährlich.


Seit Jahrhunderten haben es sich die Drachenkrieger des Nightfury-Clans zur Aufgabe gemacht, die Menschen vor den Razorback zu beschützen. Der attraktive Venom ist der tödlichste der Nightfury, denn der bloße Kontakt mit seiner Haut kostet seine Gegner, das Leben. Aber er ist auch der einsamste der Drachenbrüder, denn durch die toxische Wirkung seiner Haut, wird er nie mit einer Frau zusammenleben können- so glaubt er zumindest. Bis er eines Tages der zauberhaften Evelyn begegnet, die gegen Venoms Gift immun zu sein scheint....
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Das Buch: Venom ist ohne Zweifel der schönste Drachenkrieger des Nightfury-Clans - und der tödlichste. Wer zu lange mit der Haut des Giftdrachens in Berührung kommt, ist unweigerlich dem Tode geweiht. Im Kampf gegen die feindlichen Drachenkrieger der Razorback-Clans ist diese Gabe für Venom ein unschätzbarer Vorteil, für sein Liebesleben ist sie jedoch eine Katastrophe: Niemals wird er eine geliebte nachts in den Armen halten können, zu groß ist das Risik, sie dabei versehentlich zu töten. Venom versucht zwar, sich mit schnellen Gelegenheitssex über die Leere in seinem Herzen hinwegzutrösten, doch seine Einsamkeit wird immer größer. Bis er eines Tages der zauberhaft schönen Evelyn begegnet, die wie durch ein Wunder immung gegen das Gift von Venoms Haut zu sein scheint. Gibt es für den Drachenkrieger möglicherweise, doch noch ein Happy End? Aber auch Ivar, der Anführer der Razorback, ist auf Evelyn aufmerksam geworden und setzt alles daran, sie in die Fänge zu bekommen.
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Cover: So wie auch schon bei den Vorgängern der Feuer-Reihe, ist auch beim fünften Bund der Protagonist auf dem Cover abgebildet. Der Geschichte nach, dürfte das halb abgebildete Gesicht zum Drachenkrieger Venom - der Protagonist der Geschichte - gehören. Meine Aufmerksamkeit hat sich allerdings viel mehr auf das Tattoo fixiert, das sich auf seiner Brust befindet.
Unter den Fabelwesen gefallen mir die Drachen am meisten und da ich Tattoos gegenüber, keine all zu negative Einstellung hege, trifft das Cover genau auf meinem Geschmack.
Im Vergleich zu den anderen Drachenkrieger-Cover - mit dem roten, blauen, grünen und gelben Hintergrund - gefällt mir die düstere Version bisher am besten. Auch wenn ich dadurch unbewusst an andere Krieger erinnert wurde, die vermutlich die Jungen in ihrer Kindheit zum Jubeln gebracht haben. Es würde nur noch ein weißer Hintergrund beim nächsten Cover fehlen und die Vorstellung wäre komplett.
Aber ja, das Cover hat seine Wirkung nicht verfehlt, es hat meine Aufmerksamkeit geweckt und mein Interesse auf die Geschichte dahinter gelenkt.


Inhalt: Als ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin, hat mich die Geschichte so neugierig gemacht, dass ich gar nicht darauf achtete, dass es sich um das fünfte Band handelt. Doch mein Bedauern hielt nicht lange an, da jeder Drache des Nightfury-Clans seine eigene Geschichte zu haben scheint. So wie es bei diesem Band der Fall ist, da es sich um die Geschichte des Giftdrachens Venom handelt.
Als jener spürt er eine dauerhafte Unzufriedenheit, was nicht überraschend ist, da die anderen Drachen des Clans immerhin in glücklichen Händen sind - abgesehen von dem Giftdrachen Venom. Der Drache ist nicht nur seinem Singledasein überlassen, sondern auch seinem eigenen Nachteil. Doch nur weil Nachteile existieren, so bedeutet dies nicht gleich, dass man dem Untergang geweiht ist. Dies wurde mir jedenfalls durch Venom bewusst. So lange, wie seine Suche scheinbar anhielt, hätte ich mit einer depressiven und somit eintöniger Geschichte gerechnet. Stattdessen wirkt jene vom Giftdrachen nicht all zu uninteressant, wie ich anfangs dachte.
Das heißt, dass der Gedanke solange anhalten sollte, bis Venom auf eine Frau trifft, die gegen sein Gift immun zu sein scheint. Einmal dieser Frau begegnet, steht das Ziel fest und die Umsetzung lässt sich nicht länger aufschieben. Zur Freude seiner Clankameraden, die sich mit ihrer eigenen Herangehensweise nicht zurückhalten und ihm ihre Ratschläge mit auf dem Weg geben. Vermutlich war ich deswegen alleine mit meiner Verwunderung darber, dass ganz plötzlich jemand zu Venom passt.
Doch eine Frau anzuwerben ist nicht leicht und schon hat man eine Perspektive erfasst. Zugegeben hatte ich mich für den Drachen gefreut, denn in seiner Freundesgruppe als Single, während die anderen vergeben sind, lebt es sich nicht leicht. Meine Freude hielt jedoch nicht lange an, im Gegensatz zu Venoms Versuch, die Dame für sich zu gewinnen. Natürlich funktioniert eine Beziehung nicht von jetzt auf gleich, man stürzt sich doch nicht in eine, wenn man sein Gegenüber nicht gut genug kennt. Aber Venoms Gedanken gegenüber seiner "Angebetenen", fand ich dann doch zu sehr aufgesetzt.
Vermutlich fand ich deswegen interessanter, was die gegnerischen Seite wohl ausheckt - und ja, was das Schmieden von Plänen betrifft, so macht niemand Ivar etwas vor. Ivar gehört dem Razorback-Clan an und ist keiner der verweichlichten Gegner, die sich auf ein Gespräch einlassen und sich davon überzeugen lässt, von jetzt auf gleich, auf die andere Seite zu wechseln. So fies seine Pläne auch waren, so beinhalten diese auch eine gewisse Rafinesse. Auch wenn der Plan recht simple gestrickt und nicht unbekannt ist. Dem einen oder anderen Leser, wird es garantiert bekannt vorkommen. In Anbetracht jener Rasse, der Ivar angehört, hätte ich dennoch mehr erwartet.
Viel mehr. Einen taktischen Plan B, für alle Fälle, was von ihm nicht beachtet wurde. Ich hätte eine viel düsterre Erscheinung erwartet und nicht jemanden, der sich wegen einer Frau mit einem Drachen anlegt.



Schreibstil: Durch ihren Schreibstil, hat der Leser vom Ort, der Person und der Situation ein gutes Bild vor Augen. Ebenso gelingt es der Schriftstellerin, einen guten Wechsel zwischen gut & böse in die Geschichte einzubringen. Was auch immer im jeweiligen Moment passiert, so lässt sie einen anderen Charakter stückweise vorschreiten. Der Handlung ist leicht zu folgen, so wie auch die Konversationen simple und verständlich beschrieben sind.
Das sie den Charakter, bzw. den Drachen gut vor Augen hat, ist deutlich an dessen Gestaltbeschreibung zu merken - besonders jene, die zum Drachen gehört. Durch Spiele, Filme, Bücher oder eben auch andere Drachenbeschreibungen, hatte zumindest ich oft das gleiche Drachenbild vor Augen. Was jedoch dieses Mal nicht bei "FEUER" der Fall war.
Was ir auch gefallen hat, war das schwankende Rampenlicht. So rückt nicht nur der Protagonist in dieses, sondern auch seine Clankameraden und auch der gegnerische Part. Dies sorgte für eine angenehme Abwechslung. Ich muss zugeben, dass mir die Kampfszenen am besten gefallen hatten. Sie waren spannender und fesselnder, als das Schmieden der Pläne oder dem lustvollen Akt.
Von einigen Punkten musste ich dennoch absehen: viel zu oft wurde etwas infrage gestellt und gleichzeitig selbst beantwortet. Das wäre so, als würde ich ständig eine Checkliste durchgehen: Geld eingesteckt? Aber sicher! Wasserfeste Schuhe? Es regnet nicht! So ähnlich könnt ihr es euch vorstellen. Wenn es mal zu lesen gewesenwäre, so hätte es noch zum Charakter gepasst aber wenn es sich innerhalb von 25 Kapiteln so oft wiederholt, so hat man nach einer gewissen Zeit genug davon.
Wenn sich dann noch dazu, die wiederholende Wortwahl lesen lässt, unabhängig daovn, ob es die Situation oder die Gedanken des Charakters sind, ist die Mischung komplett. Mich selbst hat es schon etwas gestört, sodass ich bei einigen Seiten mit mir selbst gewettet habe, wenn es um die Satzgestaltung ging.
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● Charaktere ●

Venom
Als ich von Venom gelesen hatte, spürte ich sofort das aufkommende, bemitleidende Gefühl. Nicht nur, dass er seiner eigenen Unzufriedenheit überlassen und innerhalb seines - glücklich vergebenem- Clans als Single gefrustet ist, so hat er auch noch eine harte Vergangenheit auf seinen Schultern lasten.
Aus diesen Gründen hätte ich mit einem Protagonisten gerechnet, der sich gehen lassen würde, sich in den negativen Gedanken verlieren würde und den Frustabbau anders gestalten würde. Stattdessen entdeckt man in Venom das genaue Gegenteil. Selbstbewusst, überzeugend, weiß was er will, charmant, kraftvoll und anziehend.
Jene Fakten hatten mir bei ihm durchaus gefallen. Obwohl ich mich an den Gedanken gewöhnen musste, dass er jemanden den Hoft macht, anstatt das an sich zu reißen, was er will. Gerade dies hatte ich bei ihm erwartet. Aus dem Grund fand ich seine mit sich selbst führende Konflikte amüsant, da sie genau das auf dem Punkt bringen, was man sich von Venom erwartete.
Statt seiner sanften Seite, hat mir seine Drachenseite viel mehr gefallen, die sich gerne öfters hätte durchsetzen sollen. Nicht lange fackeln, die Dinge auf dem Punkt bringen und Taten vollbringen! Aber ja, die gewollte, charmante Seite, hatte durchaus etwas an sich, sodass ich auch noch gerne mehr über ihn erfahren und ihn gerne länger in Aktion erlebt hätte.


Evelyn
Eveln scheint der perfekte Gegenpart von Venom zu sein. Sie ist weniger erfolgreich und selbst auf ihrem beruflichen Weg, könnte sie mehr Glück gebrauchen. Der Geldnot überlassen, zeigt sie dazu den passenden, unsicheren Charakter von sich. Nicht nur unsicher, sondern auch verängstigt, was in ihrer momentanen Situation verständlich sein dürfte. Doch da sie gewisse Vorteile hat, konnte ich nicht verstehen, dass sie diese nicht öfters und gerade dann, wenn es vom Nutzen gewesen wäre, angewandt hat.
Dies hätte sie vom Image des armen, hilflosen Mädchen bewahrt, das unbedingt beschützt und behütet werden muss. Abgesehen davon, fand ich sie als Person nicht wirklich interessant. Auf mich hat sie einen langweiligen Eindruck gemacht und so sehr ich mich auch angestrengt habe, so ist mir nichts an ihr aufgefallen, dass sie in ein positives Licht rückt - bzw. sie als unwiderstehlich und perfekt erscheinen lässt, wie sie in anderen Augen gesehen wird.
Gerade wenn ich bedenke, welche Rolle sie in der Geschichte annimmt, so hätte ich mehr von ihr erwatet. Ein anderes Auftreten, ein anderes Verhaltensmuster, mehr Stärke und sonstiges, das zu jener Rolle noch passen würde. Doch vielleicht bin ich auch etwas zu kritisch und sie entwickelt sich noch in jene Richtung? Zumindest reagierte sie auf eine bestimmte Begegnung anders, als ich erwartet hatte.



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● FAZIT ●

Auch wenn ich nicht mit dem ersten Band begonnen habe, so wie es normalerweise der Fall sein sollte, so hat mir das fünfte Band von "FEUER" doch gefallen.
Ich hatte meine Zeit gebraucht, um mich in die Geschichte einfinden zu können. Ich bin davon ausgegangen, dass jeder Drache des Clans, eine eigene Geschichte und somit auch ein eigenes Band haben würde.
Deswegen würde ich euch empfehlen - wenn ihr mit dieser Reihe anfangen wollt - mit dem ersten Band zu beginnen, da die anderen Drachen schließlich nicht nur einmal auftauchen.
Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gefallen, während mich die Kämpfe und die Pläne auf der gegnerischen Seite am meisten überzeugt hatten.

● BEWERTUNG ●
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Spannung ●●●●○
Romantik ●●○○
Humor ●●○○
Trauer ●●●○○
Action ●●●●○
Gewalt ●●●○○
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Cover ●●●●○
Inhalt ●●●●○
Charaktere ●●●●○
Schreibstil ●●●○○
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Vielen Dank an die Verlagsgruppe, dafür dass sie mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!


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