31 Mai 2016

[Lesemonat] Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.




Mein Lesemonat Mai....

Dieser lief anders als erwartet. Erst am Ende des Monats wird mir immer wieder bewusst, wie viel ich eigentlich gelesen und gekauft habe. Auch wenn ich mir vornehme, dass ich zuerst meinen SuB etwas verkleinere, komme ich leider nicht dazu. Dafür gibt es zu viele Bücher, die mich näher locken, zu viele Neuerscheinungen auf die ich gewartet habe, sodass ich nicht widerstehen kann. Ich würde gerne dem nächsten Monat mit der Behauptung entgegen schreiten, dass es in diesem Monat anders wird, doch dafür kenne ich mich nur zu gut. Dennoch bin ich zufrieden mit meinem Lesemonat, denn in diesem Monat habe ich es geschafft 2.064 Seiten zu lesen! Aber gut, ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen. Sollte eine Rezension zu dem jeweiligen Buch bereits auf meinem Blog online sein und wenn ich eure neugierde zu dem bestimmten Buch wecken konnte, findet ihr die dazugehörigen Rezension im Titel des Buches verlinkt :)

29 Mai 2016

[Miri's SuB-Sonntag] Endlich mal wieder...






Hallo ihr Lieben!

Lange sind die Sonntage an mir vorbei gezogen, somit leider auch die SuB-Sonntage. Abgesehen von dem neuen Bild - ein persönliches Bild von mir, mit ein paar meiner [noch] ungelesenen Büchern - sollte dies nicht die einzige Veränderung sein. Ich versuche nun wieder aktueller bzw. wirklich jeden Sonntag einen Beitrag zum Thema zu posten. Manchmal lässt es die Arbeit nicht zu aber ich möchte es nicht noch einmal so oft an mir vorbeiziehen lassen. 
Genug der langen Reden, kommen wir nun zur aktuellen Frage, von der lieben Miri


# 8 Wie viele Bücher lest ihr ungefähr jeden Monat von euren SuB und wie viele kommen dazu? 

23 Mai 2016

[Rezension] Anne Maria Sanders - Ich dreh gleich durch!




Verlag: Gütersloher Verlagshaus ISBN: 978-3-579-08633-0



Inhalt: Max, 11 jahre alt, lebhaft, quirlig, impulsiv, planlos, vergesselich, eine richtige Nervensäge, aber auch ein äußerst liebenswerter Zappelphilipp - ein Kind mit ADHS. 

Wie mag sich ein solches Kind in seinem Alltag mit all dem Chaos fühlen?


In diesem Buch kommt zum ersten Mal ein ADHS-Kind selbst zu Wort. Max erzählt wizige Episoden aus seinem Leben. Er lässt uns lachen, weinen und nachdenklich sein und verhift uns durch seine entwaffnende Offenheit zu einer Riesenportion Verständnis und Gelassenheit. Auch diejenigen, die mit ihm zu tun haben, schreiben sicch in einem erfrischenden Perspektivenwechsel ihre Not mit dem Energiebündel von der Seele.  Quelle: Verlag

20 Mai 2016

[Rezension] Geneva Lee - Royal - Love [3]




Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7341-0285-1 



Inhalt: EIN VERSPRECHEN FÜR DIE EWIGKEIT 
Clara sollte die glücklichste Frau auf der Welt sein: In wenigen Wochen wird sie den Mann heiraten, den sie liebt, dem sie verfallen ist, mit Körper, Herz und Seele. Doch Alexanders Vater lehnt ihre Verbindung kategorisch ab, und Clara findet heraus, dass Alexander immer noch Geheimnisse vor ihr hat und sie heimlich beschatten lässt. Clara liebt Alexander, aber kann sie ihm auch vertrauen? Und ist ihre Liebe stark genug um ihre Unabhängigkeit und ihr eigenes Leben für das Königshaus zu opfern? Quelle: Verlag

18 Mai 2016

[Rezension] Estelle Maskame - Dark Love [1]


VERLAG: Heyne    ISBN: 978-3-453-27063-3





 
Inhalt:  WENN DIE ERSTE LIEBE VEROTEN IST....
Einen ganzen Sommer soll die 16-jährige Eden bei ihrem nervigen Vater in Santa Monica verbringen. Trotz der Aussicht auf Strandpartys und eine coole Stadt rechnet sie mit dem Schlimmsten. Und es kommt noch ärger, denn ihr 17-jähriger Stiefbruder Tyler ist ein bad Boy, wie er im Buche steht: aggressiv, abweisend, unverschämt. Doch seine smaragdgrünen Augen verraten, dass er auch weich und verletzlich ist. Eden ist verwirrt - und fühlt sich bald unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Auch Tyler scheint trotz seiner ruppigen Art von ihr fasziniert zu sein. Wenn sie in einem Raum sind, beginnt die Luft zwischen ihnen zu knistern. Aber können sie jemals zusammenkommen?

09 Mai 2016

[Rezension] Gayle Forman - Nur ein Tag [1]

Gayle Forman

Nur ein Tag [1]







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ORIGINALTITEL: Just One Day

FORMAT: Klappenbroschur

GENRE: Roman, Jugendliteratur

RELEASE: März 2016

VERLAG: FJB

SEITEN/KAPITEL: 432 / 39

ISBN: 978-3-8414-2106-7

PREIS: 14,99 € [D], 15,50 € [A]
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Inhaltsangabe


 
» Er sieht mich an und ich spüre, wie ein Flattern meinen Körper erfasst. Werde ich das wirklich tun?
> Also, was sagst du? Möchtest du für einen Tag nach Paris fahren? < Das ist total verrückt. Ich kenne ihn nicht mal. Und ich könnte erwischt werden. Und wieviel kann man an einem Tag von Paris sehen? Es könnte in so vielerei Hinsicht katastrophal schieflaufen. All das ist richtig. Ich weiß. Aber das ändert nichts daran, dass ich fahren möchte. Anstatt nein zusagen, probiere ich diesmal etwas anderes aus. Ich sage ja. «

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Klappentext

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer - überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen.

Sofort knistert es zwischen den beiden. Als freier, ungebundener Schauspieler ist Willem all das, was die 18-jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihr nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie änder ihren Plan und geht mit ihm. Nach nur einem gemeinsamen Tag wird aus dem Knistern ein Brennen ... bis Allyson am nächsten Morgen aufwacht und feststellen muss, dass Willem nicht mehr da ist.


[Miris SuB-Sonntag] Ich sollte wohl einen persönlichen SuB-Montag daraus machen



Hallo ihr lieben!



Ja, ich bin wieder zu spät dran, weil ich gestern einfach nicht zu diesem Post kam. Deswegen möchte ich euch mit Vorgeschichten verschonen und direkt zur Frage kommen.


Ihr habt selbst Lust mitzumachen? Perfekt! Dann schaut doch mal bei der lieben Miri vorbei, dort seht ihr all ihre Fragen zum SuB-Sonntag aufgelistet!

Gestern ging es um folgende Frage:


#7 Welches Buch auf deinem SuB willst du am wenigsten gern oder gar nicht lesen?
Und warum hast du dieses Buch überhaupt?



Da ich mir bereits eine Liste von den Fragen gemacht hatte, die ich nach aufzuholen habe, hatte ich mir gestern meine Bücherschränke und somit noch einmal jedes Buch angesehen, welches sich auf meinem SuB befindet. Ich muss zugeben, dass es tatsächlich drei Bücher sind, bei denen ich nicht den Drang spüre, diese unbedingt lesen zu wollen.

Das erste Buch wäre World War Z
Ich muss euch gestehen, dass ich noch nicht mal den Film dazu gesehen hatte. Ich glaube, ich hatte mir das Buch in meiner Begeisterung für Walking Dead gekauft. Genauer gesagt wegen meiner Begeisterung für den Charakter Daryl. Allerdings entsprach das Buch nicht wirklich meinen Vorstellungen, weil das Feeling beim Lesen einfach nicht aufkam und ich mich nicht in der Geschichte zurecht finden konnte.

Dann gibt es da noch die nächsten beiden Bücher und das wären die Bücher zu Assassin's Creed. Jene beinhalten den zweiten Teil und die Geschichte von 'Brotherhood'. Ich mag Assassin's Creed nach wie vor, allerdings bezieht sich jenes Gefallen nur auf die Spiele, da mich das Buch zum zweiten Teil nicht begeistern konnte. Ich hatte es nach wenigen Kapiteln abgebrochen und hatte gehofft, dass es bei 'Die Bruderschaft' anders werden würde aber dem war leider nicht so.

Aus diesem Grund würde ich es nicht wirklich nachholen, diese Bücher auf meinem SuB zu lesen, was schade ist, weil ich sie in der Hoffnung behalten hatte, dass sich noch etwas an dieser Einstellung ändern würde.


03 Mai 2016

[Rezension] York Pijahn - Das Leben ist besser als sein Ruf

York Pijahn

Das Leben ist besser als sein Ruf








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FORMAT: Little Book, Broschur

GENRE: Humor

RELEASE: April 2016

VERLAG: Goldmann

SEITEN/KAPITEL: 192 Seiten = 43 Kapitel

ISBN: 978-3-442-17624-3

PREIS: 5,00 € [D], 5,20€ [A]

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Inhaltsangabe


  Große Klappe - viel dahinter:
Texte, die süchtig machen!

York Pijahns Texte sind Oden an das Leben und den Mist, der zwischendurch passiert:
  • Wenn man als Single auf Hochzeiten muss.
  • Wenn man der Mama die neue Freundin vorstellt.
  • Wenn man auf Klassentreffen plötzlich denkt: Kann ich bitte zurück in meine Kindheit?
Denn: Das Leben ist viel besser als sein Ruf, solange man Fruende hat, mit denen man Motorroller fahren kann, solange es Bolognese und Espresso gibt und das Kind im Erwachsenen auch mal von der Leine gelassen werden darf.
 

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Zu diesem Buch

Wenn sie auf Beerdigungen manchmal lachen müssen, wenn Ihnen auf Klassenfahrten die Angst durchs Hemd kriecht und Ihr Computer Ihnen ein Rätsel ist. Wenn Ihre Mutter der Bundespräsident in Ihrem Leben ist - auch wenn die alte Lady leider Physalis für ein Grippenmittel hält und bei dem Wort iPod an einem kambodschanischen Diktator denkt. Wenn Sie in der Kirche Fantasietexte mitsingen, im Supermarkt nur schicke Lebensmittel aufs Band legen, um die Kassiererin zu beeindrucken, und wenn Sie an die heilende Kraft von einem Teller Bolognese glauben. Wenn all das auf Sie zutrifft, habe ich gute Nachrichten: Sie sind nicht alleine, Sie haben recht, Sie gehören zu den Guten.

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 Das Buch

Da es sich um ein kurzes Buch handelt, fasse ich die Kriterien, nach denen ich sonst immer gehe, in einem zusammen. Das Cover ist nicht unbedingt mein Fall und dies liegt allein an dem Hintergrund. Die Schriftart und die Titelgestaltung im allgemeinen gefallen mir dafür schon viel eher. Es wirkt nicht aufdringlich aber auffällig geug, sodass ich nicht ohne weiteres an diesem Buch vorbei gehen würde.
Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Buch etwas völlig anderes erwartet hätte und das solche Bücher nicht immer mein Geschmack treffen. Aus diesem Grund war ich überrascht darüber, dass ich dieses Buch nicht aus den Händen legen konnte. Unabhängig davon, dass dieses Buch nur knapp 200 Seiten hat, die schnell durchgelesen sind.
Jene Texte con York beinhalten unterschiedliche Erfahrungen aus dem Alltag, dessen Meinungen mich oft zum schmunzeln und lachen gebracht haben. So wie es bei solch einer Genre üblich sein sollte. Seine Stories fand ich sehr fesselnd und durch seinen Schreibstil hatte ich das Gefühl, dass er mir gegenüber sitzt und es persönlich erzählt.
Bei einigen Kapiteln hat es der Autor geschafft mich in meine eigene Vergangenheit zurück zuschicken und mich mit der Tatsache außeinander zusetzen, was damals als typische Teenagerprobleme bezeichnet wurde. Seine Aufzählungen fand ich von daher nicht weit hergeholt. Im Gegenteil, immerhin hat es mich schließlich dazu bewegt, einiges aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Nicht nur auf die Vergangenheit bezogen. Stattdessen wurden einige Situationen im eigenen Leben und manche Ansichtsweisen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Einen kleinen Fakt habe ich dennoch zu bemängeln: jeweilige Sätze, die man vor kurzem gelesen hatte, müssen nicht unbedingt auf der gleichen Seite, wenig später noch einmal abgebildet sein. Die Wichtigkeit usw. des Autors stich schon gut genug hervor.

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Fazit
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Obwohl ich mir nicht so recht vorstellen konnte, was mich bei diesem Buch erwarten würde, hat es mir geholfen, vieles im nachhinein aus einer anderen Perspektive zu betrachten und auch zu verstehen. Dieser Fakt wird mein Leben jedoch nicht von Grund auf verändern, um der anderen entgegen zu treten.
Aber es hat durchaus den Effekt, sich in seine eigene Vergangenheit zurückgesetzt zu fühlen und die andere Seite aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu wollen. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch nicht nur den Herren unter euch, sondern auch den Frauen dort draußen, damit wir die Männerwelt besser verstehen und vieles mit mehr Humor nehmen können.

02 Mai 2016

[Buch-Rezension] J.Lynn - Wait for you [1]

J. Lynn

Wait for you [1]







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FORMAT: Taschenbuch, kartoniert

GENRE: New adult, Roman, young adult, erotische Literatur

RELEASE: März 2014

VERLAG: Piper

SEITEN/KAPITEL: 448 Seiten = 34 Kapitel

ISBN: 978-3-492-30456-6

PREIS: 9,99 € [D], 10,30€ [A]
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Inhaltsangabe


  Manchmal lohnt es sich zu warten.
Doch manchmal lohnt es sich zu kämpfen.
Avery Morgansten zieht von Texas nach West Virginia, um auf ein kleines College zu gehen, wo niemand sie kennt. Sie will ein neues Leben beginnen, fern von ihrer schmerzhaften Vergangenheit. Neben neuen Freunden macht sie an ihrem ersten Tag auf dem College auch Bekanntschaft mit dem unverschämt charmanten Cameron Hamilton, der so gar nicht in ihr neues, ruhiges Leben passt - und keine Gelegenheit auslässt, sie um ein Date zu bitten. Avery gibt ihm einen Korb nach dem anderen, doch so schnell gibt Cam nicht auf...


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Zu diesem Buch

Avery Morgansten ist an ein College am anderen Ende der USA geflüchtet, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und endlich ein neues Leben zu beginnen. Dazu muss sie eigentlich nur darauf achten, nicht zu spät zum Unterricht zu erscheinen und keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Was sie hingegen wirklich nicht brauchen kann, ist die ungeteilte Aufmerksamkeit von Campus-Schwarm Cameron Hamilton mit seinen strahlenden blauen Augen, seinem mehr als gesunden Selbstbewusstsein und dieser irritierenden Fähigkeit, in Avery Wünsche zu wecken, von denen sie dachte, dass sie ihr für immer gestohlen worden seien. Doch gerade als Avery denkt, ihr altes Leben endgültig hinter sich gelassen zu haben, bekommt sie anonyme Drohungen. SIe muss sich ihrer düsteren Vergangenheit und der Tatsache stellen, dass jemand sich weigert, jene Nacht zu vergessen, in der sich für Avery alles verändert hat. Wird sie, wenn die schreckliche Wahrheit ans Licht kommt, auch diesmal nut mit einer kleinen Narbe davon kommen?

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 Cover


Das Cover finde ich durchaus interessant, auch wenn die beiden Personen, die auf dem Cover abgebildet sind, nicht all zu gut zu erkennen sind. Eben diese Tatsache macht es für mich interessant. Sowie die Haltung der beiden, auch wenn mir erst auf dem zweiten Blick bewusst wurde, dass es sich bei der linken Person, um eine weibliche Gestalt und somit vermutlich um die Protagonistin dieser Geschichte handelt. Das heißt: nicht nur vermutlich, denn die Geschichte bezieht sich nur zu deutlich auf die jeweiligen Personen.
Mir gefällt die Haltung der beiden, unabhängig davon, ob ihre Gesichter zu erkennen sind oder nicht. Stattdessen mag ich die kleinen Details, die zu sehen sind obwohl ich es etwas unheimlich finde, dass Averys Augen nicht zu erkennen sind. Als wären sie gar nicht da.
Dennoch finde ich das Cover gut gewählt, sodass mich die Titelgestaltung nicht weiter stört. Obwohl ich es schade finde, dass nicht alle Buchstaben etwas durchsichtig sind. Doch wie es bekannt ist, kann man nicht alles haben.




 Inhalt

Die Protagonistin Avery Morgansten ist neunzehn Jahre alt und zieht nach West Virginia, während sie ihr Ziel vor Augen hat und Kleinigkeiten hasst. Jener Punkt der sie stört, dürfte vielen bekannt vorkommen, denn sie hasst Unpünktlichkeiten. Wem würde es nicht stören, wie bestellt und nicht abgeholt auf seine Verabredung zu warten? Zu spät zum Unterricht zu kommen, während all die Blicke auf die eigene Person gerichtet sind. Während sie sich darüber Gedanken macht, kommt es zu einer zufälligen Begegnung mit Cameron - oder auch Cam, so wie er von den meisten genannt wird.
Schnell stich heraus, dass es bei den beiden nicht nur bei einer zufälligen Begegnung bleibt, sodass das uster nur all zu bekannt ist. So könnte der Leser meinen, dass es nichts Neues ist, worauf er sich beim Lesen einlässt. Eben dies dachte ich zum Beispiel. Da es nicht das erste Buch ist, welches ich von dieser Autorin gelesen habe, hatte ich mit ähnlichen Abläufen der Geschichte gerechnet und war aus diesem Grund positiv überrascht.
Spätestens nachdem Cam, der durch seine direkte Art Avery um ein Date bittet, wird die Geschichte interessant. Eigentlich kennt man es doch eher andersherum, oder? Eben das die Protagonistin für eine Person in der Geschichte schwärmt, sich denkt: "Der ist es!" und somit natürlich nichts unversucht lässt, um dieser Person näher zu kommen. Ich fand es amüsant, interessant und weniger störend, dass es mal die andere Seite ist, die anhänglich zu sein scheint.
Dem Verlauf der Geschichte war einfach zu folgen, sodass beim Lesen keine Missverständnisse aufkommen dürften. Stattdessen dürften die Handlungen verständlich genug sein, sodass man sich nicht wundert, woher jene Wandlung plötzlich kommt. Zumindest schien es mir der Fall zu sein, da ich es gut aufeinander abgestimmt fand. So störte es mich auch nciht, dass eine Tatsache, für den Leser offensichtlich im Raum stand.
Allerdings bin ich der Meinung, dass jenes hin und her nicht immer und in allen Geschichten vertreten sein muss. Mit der Zeit ist es anstrengend, eintönig und langweilig. Natürlich muss und kann nicht alles auf Anhieb klappen aber muss wirklich jede Geschichte darauf hinaus laufen? Dennoch hatte mir diese Geschichte sehr gefallen, da ich mit manchen Wendungen in dieser nicht gerechnet hatte, die mich hin und wieder beim Lesen inne halten ließen, weil sie einem doch näher gingen.




Schreibstil

Die Geschichte von Wait for You ist in der ersten Form und somit aus der Perspektive der Protagonistin Avery beschrieben. Ehrlich gesagt war ich darüber erleichtert. Nicht nur, weil es nicht das erste Buch der Autorin ist, welches ich gelesen habe. Aus dem Grund fiel es mir leicht, mich auf die Geschichte und Charaktere einzulassen. Es hatte beim Lesen sogar eine vertraute Gewohnheit an sich und dies gefiel mir sehr.
Die Gestaltung der Charaktere fand ich realistisch, da die Charakterzüge jedem bekannt sein dürften. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir einige zu direkt und aufdringlich erschienen. Sicher hat man solche Gestalten überall, sei es in Geschichten oder im eigentlichen Leben aber zu viel des Guten muss auch nicht sein. Dennoch half es dabei, nicht beim Lesen abzudriften.
Auch wenn einem bewusst war - zumindest bei einigen Situationen in der Geschichte - welche Wendung angeschlagen wird, fand ich es gut, wie die Autorin die Situationen praktisch genutzt hat. Auch die Entwicklungen der Charaktere fand ich interessant, die nicht unbemerkt bleiben. Bei manchen Situationen war ich froh darüber, dass die Autorin nicht zu sehr ins Detail ging.
Andernfalls wären die jeweiligen Situationen wohl nur halb so gut geworden. Dennoch hatte es einen persönlichen Touch, sodass es wieder in die Geschichte passte und einem das Lesen angenehm gestaltete. Dadurch wird meiner Meinung nach deutlich, dass jeweilige Szenen eben auch so weit beschrieben werden können, ohne dass man sich selbst schämen muss. Jenes Gefühl hatte ich nicht beim Lesen, was mich sichtlich erleichtert hat, auch wenn es nicht unbedingt ein Muss in dieser Geschichte war.


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Charaktere


Avery Morgansten
Die 19-jährige Protagonistin Avery hatte auf dem ersten Eindruck, einen sympathischen Eindruck auf mich gemacht. Dies wurde auf Anhieb durch einen ganz simplen Grund hervor gerufen, sie wirkte normal. Jenen Eindruck, den ich von Avery hatte, sollte sich nicht auf einen langweiligen Eindruck beziehen, den ich von ihr hatte - ganz im Gegenteil.
Selbst ihr Umgang mit Jungs nahm ich auf eine positive Art und Weise wahr, sodass mir dieser willkommener war, als wenn sie sich jemanden sofort für sich beanspruchen, sich ihm um den Hals werfen und ihn nie wieder hergeben würde. Von jenen Protagonistinnen, die sofort von der Liebe ihres Lebens sprechen, habe ich ehrlich gesagt genug. Aus diesem Grund war Avery für mich eine nette Abwechslung.
Ihre Art hat es mir manchmal dennoch nicht leicht gemacht, sodass ich manchmal Mitleid mit den anderen hatte. Ganz nach dem Motto: "Was man macht, man macht es verkehrt." Doch im Endeffekt konnte ich Avery und ihr Verhalten später allgemein besser vestehen, sodass ich sie durch andere Augen gesehen habe. Am Ende stieß mir nichts mehr in die Augen, das ich als etwas negatives einstufen kann. Entweder sind mir durch den Verlauf der Geschichte, die negativen Aspekte verloren geganen oder es gibt tatsächlich keine.
Letzteres kann ich mir nicht vorstellen, da wirklich jede Person seine guten sowie schlechten Seiten hat.


Cameron Hamilton
Als es zu der ersten Begegnung mit Cameron kam - bzw. Cam, da er größtenteils nur auf diesen Namen angesprochen wird - hatte ich das Bild eines Frauenheldens vor mir. Bestimmt jemand, der die weiblichen Herzen im Sturm erobert, die harte Schale durch ein herzliches Lächeln knackt und der sich darauf auch noch etwas einbildet. Ganz so Unrecht sollte ich nicht mit all meinen Vermutungen haben.
Durch seine offene Art, konnte er mich gleich nach wenigen Kapiteln überzeugen. Mir gefiel die Tatsache sehr, dass er sagt, was er denkt und dabei nicht lange um den heißen Brei redet. Hinzu kommt, dass er noch nicht einmal die A-Karte spielen muss. Jedoch war ich mir bei seiner aktiven Seite nicht immer sicher, ob es sich um seine ehrliche Seite handelt.  Jenes wiederholte Verhalten von ihm ging mir manchmal gegen den Strich, eben aus dem Grund weil ich ihn selbst nicht gut genug einschätzen konnte.
Im Endeffekt gefiel er mir jedoch sehr, da ich - ähnlich wie bei Avery - Verständnis für ihn aufbringen konnte. Nur hat er es mir genau aus diesem Grund schwer gemacht, weil ich eben beide Seiten verstehen konnte. Deswegen hatte mich einiges irritiert, weil ich davon ausging, dass er den aktiveren Part der beiden übernehmen würde und auch weiterhin ausleben würde.


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Fazit
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Rückblickend kann ich als Leser behaupten, dass es sich um eine gelungene Geschichte und nicht um eine 0-8-15-Liebesgeschichte handelt. Mit einem Plot-Twist hatte ich nicht gerechnet - welch Überraschung - der recht gut umgesetzt wurde. So schien es nicht, dass die Geschichte solch einen Knicks bekommt, sodass der Leser nicht das Gefühl hat, das Buch frühzeitig abzubrechen. Ich hatte viel Spaß mit Avery & Cam, sodass ich sie jetzt schon vermisse und feststellen musste, dass sie im nächsten Band nicht im Mittelpunkt stehen.