21 April 2017

[Rezension] Ava Reed - Die Mondprinzessin








Format: Taschenbuch, Softcover

Genre: Fantasy, Drama, Romantik
Release: 1. Oktober 2016
Reihe: 1/2[?]

Seiten:
252
Kapitel: 33

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-95991-316-4

Preis: 12,99 € 









Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war.

Dunkle Schatten jagen sie - die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin - kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...

Quelle: Verlag








Ich muss am Anfang einfach schwärmen. Ich habe noch nicht viele Bücher vom Drachenmondverlag gelesen aber ich finde, dass Die Mondprinzessin defintiv ein Drachenschatz für sich ist!

Wie ihr gemerkt haben dürftet, versuche ich die Rezensionen herzlicher und nicht stumpf nach einem Muster zu verfassen. Doch bei diesem Buch fällt es mir sehr schwer, da ich nicht zu viel verraten darf und doch gerne zu vielem meine Meinung äußerm möchte.

Die Mondprinzessin
handelt um die Protagonistin Lynn. Während der Anfang recht rau zugeht aber man sich ungefähr vorstellen kann, worauf man sich einlässt und doch scheint es sich zu widersprechen, da man sich in völlig anderen Situationen widerfindet. Wie im Lynns Fall. Diese wünscht sich nichts sehnlicher, als einen Neustart in ihrem Leben - ein spezieller Tag soll dazu wie gerufen kommen. Schließlich ändert sich vieles mit dem 18. Geburtstag, oder?

Jenen Neustart in ihrem Leben fiel vermutlich anders aus, als Lynn selbst gedacht hatte und doch hätte er nicht süßer und spannender gestaltet sein können.
Einige Situationen leben durch die Anspielungen auf unterschiedliche Filme und Serien, die zum schmunzeln einladen. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass jeder Leser diese Anspielungen versteht, der das Buch gelesen hat. Meiner Meinung nach hätte es gerne mehr davon geben können, in gewissen Momenten hatte ich damit vermehrt rechnen wollen.

Ich war überrascht darüber, wie gut und einfach Lynn mit ihrer neuen Situation umging. Ich hatte mit mehr Ungläubigkeit gerechnet. Es schien mir so, als wäre es nur zu Beginn der Fall gewesen. Zumindest machte es auf mich den Eindruck, als würde zu leichtfertig mit der neuen Situation umgegangen werden.

Veränderungen zu akzeptieren ist oft nicht leicht und meist verändert sich ein Charakter zu sehr. Aber so hatte ich nicht das Gefühl, dass es sich negativ auf die Portagonistin auswirkt. Durch ihre offene Art, während sie sagt, was sie denkt und das Herz am rechten Fleck hat, konnte ich nicht anders, als Lynn in mein Herz zu schließen. Eben auch aus dem Grund, weil sich Lynn nicht in eine Prinzessin-Rolle fügt, wie man es womöglich gewöhnt ist.
Ich schätze, dass man sich Lynn als eine gute Freundin vorstellen kann, die dich direkt darauf anspricht, wenn ihr etwas in den Sinn kommt. Vielleicht würde sie auch schmunzeln, während sie dich auf keine verletzende Art, auf den Pickel ansprechen würde, der sich auf deiner Nase befindet.


Juri ist ein Hitzkopf, sowie er auch bei Lynn auf eine hitzköpfige Person trifft.
Er zögert nicht und spricht nicht lange um den heißen Brei. Mir gefiel es, wie er Lynn stärkt aber sich mit ihr auch auf eine herzliche Art neckt. Seine Bescheidenheit machte ihn umso liebenswerter.
Umso mehr gefällt es mir, dass er neben der Protagonistin nicht durchsichtig erscheint. Stattdessen nimmt er Farbe an, soweit es bei seinem Wesen möglich ist und übernimmt eine interessante Rolle!

Ava Reeds
leichter und angenehmer Schreibstil ließ mich nicht von der Geschichte los. Sie hat eine wunderbare Geschichte erschaffen und überzeugt mit ihrer Art zu schreiben sowie mit ihrer Kreativität.
Während sie mit Sarkasmus umzugehen weiß, äußert sie diese bei den Konversationen der Protagonisten. Ich liebe es und bin zugegeben in dem Sinne ein wenig Sheldon-geschädigt (Big Bang Theory). Gleichzeitg verliert die Geschichte aber ihren ernsten und herzlichen Charme nicht.
Ich hätte gerne mehr Seiten verschlungen, deswegen war ich umso enttäuschter,a ls ich auf der letzten Seite angekommen bin und nicht den zweiten Teil zur Verfügung hatte.
Apropros Seiten: die Kapitel hatten eine angenehme Länge und wechseln zwischen Lynns und Juris Perspektive. Außerdem sind die Seiten sowie Kapitel mit Sternen faziert, die nicht kitschig wirken. Mir gefallen u.a. die schönen Sprüche, die das nächste Kapitel ankündigen und sich in jeweilige Situationen wiederfinden lassen.



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Mich  hat die Autorin mit ihren kreativen Einfällen und ihrer Art zu schreiben sehr überzeugen können. Ich habe bereits nach ihren anderen Büchern gegoogelt, da ich unbedingt mehr von ihr lesen möchte!
So wie ich auch mehr von Mondprinzessin lesen möchte, da mich dieses Buch nicht nur von seiner äußeren Erscheinung überzeugt hat.
Bitte, liebe Ava Reed, wenn du das lesen solltest, dann versprich doch bitte eine bald erscheinende Fortsetzung!




 



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